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Trier: Effizientere Straßenbeleuchtung mit Mehrwert

Die Stadtwerke Trier GmbH machen die Straßenbeleuchtung in der ältesten Stadt Deutschland effizienter. Nach und nach werden die insgesamt 14.500 Lichtpunkte der Stadt gegen moderne LED-Lampen ausgetauscht. Wie SWT-Pressesprecher Carsten Grasmück dem Trierischen Volksfreund sagte, werden mindestens 1.000 Straßenlampen für 1,5 Millionen Euro pro Jahr aufgerüstet. In verschiedenen Stufen werden zunächst die „größten Energiefresser“, danach die Leuchten, die ihre technische Lebensdauer erreicht haben, ausgetauscht. Die Stadtwerke erhoffen sich durch die Maßnahme eine erhebliche Kostenreduktion. Müssen herkömmliche Lampen alle drei bis vier Jahre ausgetauscht werden, halten LED-Leuchten zwölf bis fünfzehn Jahre – bei zudem 60 bis 80 Prozent geringerem Energieverbrauch.

Über die Jahre hat sich in der Trierer Straßenbeleuchtung zudem eine große Vielfalt an Lampentypen eingebürgert. Damit machen die Stadtwerke nun in einem Durchgang Schluss: „Wir wollen die derzeit rund 120 unterschiedlichen Straßenleuchten-Typen auf nur fünf unterschiedliche LED-Leuchtentypen reduzieren“.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung nutzen die Stadtwerke zugleich zu einer erheblichen Mehrwertsteigerung: Die neuen Leuchten werden online überwacht und gesteuert. „Sollte ein Lichtpunkt ausfallen, kann man das in einem Computersystem erkennen. So lassen sich die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten deutlich optimieren.“ Zudem dimmen die Leuchten sich automatisch herunter und erst bei Bedarf wieder herauf.

Die Stadtwerke nutzen die Gunst der Stunde darüber hinaus für Mehrwertleistungen der besonderen Art: Neue Lampenmasten erhalten die technischen Voraussetzungen für das geplante öffentliche W-LAN-Netz sowie Ladepunkte für Elektromobilität.

Die Umrüstung der Trierer Stadtbeleuchtung erfolgt auf Grundlage des vor zwei Jahren vom Stadtrat beschlossenen Lichtmasterplan. Dieser legt Eckpunkte wie Qualität der Leuchten und Energieeffizienz fest. Eine Analyse des Bestands ergab, dass in Trier – insbesondere in den stark von Füßgängern frequentierten Bereichen – „verschiedene Leuchtentypen mit inadäquater Lichtfarbe und mangelhafter Farbwiedergabe zum Einsatz“ kommen. Dies schränke die Aufenthaltsqualität erheblich ein. 

 

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