BG

12 Staaten wollen Versorgungssicherheit gemeinsam gestalten

Zwölf europäische Nachbarstaaten wollen künftig enger in Fragen der Versorgungssicherheit kooperieren. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel unterzeichnete am Rande des EU-Energieministerrates in Luxemburg entsprechende zentrale politische Erklärungen. Gabriel hob dabei insbesondere die Erklärung der „12 elektrischen Nachbarn“ zur gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Versorgungssicherheit hervor. Sie ist das Ergebnis eines intensiven Austauschs, der von deutscher Seite im Juli 2014 initiiert wurde. Nach insgesamt vier Konferenzen haben sich nun Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Österreich, die Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen und die Tschechische Republik auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Darin definieren die Staaten erste konkrete gemeinsame Schritte der Zusammenarbeit.

Kern der künftigen Kooperation ist eine weitgehende Beibehaltung liberaler Elemente im Strommarkt. So wollen die Partner verstärkt auf die Flexibilisierung von Angebot und Nachfrage setzen. Gesetzliche Preisobergrenzen soll es nicht geben, Flexibilitäts-Barrieren sollen abgebaut werden. Auch sollen die Netze weiter ausgebaut und der Stromhandel auch in Zeiten von Knappheit nicht begrenzt werden. Für die Versorgungssicherheit im europäischen Verbund soll eine gemeinsame Herangehensweise entwickelt werden.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel betonte die Bedeutung auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Strommarktentscheidung in Deutschland. Die gemeinsamen Erklärungen unterstützen die Entscheidung für den Strommarkt 2.0.

 

www.bmwi.de



zurück

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

 Warenkorb

Mitgliederbereich 

<< September 2017 >>
  Mo Di Mi Do Fr Sa So
35 1 2 3
36 4 5 6 7 8 9 10
37 11 12 13 14 15 16 17
38 18 19 20 21 22 23 24
39 25 26 27 28 29 30
Heute: 20. September 2017

Newsletter