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Tübingen: Stadtwerke schließen sich Atomklage an

Die Stadtwerke Tübingen GmbH (SWT) schließen sich einer Klage gegen die EU-Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof an. Hierbei geht es um von der vorherigen EU-Kommission genehmigte Subventionen für Bau und Betrieb eines neuen Reaktorblocks des britischen Atomkraftwerks Hinkley Point. Gemein ist allen Klägern die Befürchtung „spürbar negativer Auswirkungen auf ihre eigenen Produktionsanlagen“ durch die Subventionen. Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen, sieht Auswirkungen auch auf die deutsche Energiewende: „Sollte dieses Beispiel Schule machen, wäre zu befürchten, dass die Europäischen Strommärkte künftig mit hoch subventioniertem Atomstrom geflutet und die regionale hocheffiziente Stromproduktion über Subventionen aus dem Markt gedrängt würde.“ Die Stadtwerke Tübingen sehen in den geplanten Subventionen eine dauerhafte Wettbewerbsverzerrung auf den Strommärkten. Die Kläger, zu denen neben den SWT weitere Stadtwerke aus Süddeutschland, Greenpeace Energy und die österreichische Oekostrom AG gehören, werden von der Kanzlei Becker Büttner Held vertreten.

 

www.swtue.de



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Markus Edlinger

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