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Erneuerbare auch 2015 auf Rekordhoch

Die erneuerbaren Energien haben sich auch 2015 rekordverdächtig entwickelt. Das geht aus dem aktuellen „Renewables Global Status Report“ des Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21) hervor. Danach haben die Investitionen für Solar-, Wind- oder Wasserkraft mehr als das Doppelte des Wertes erreicht wie für fossile Energiequellen. Weltweit wurden 2015 rund 256 Milliarden Euro für erneuerbare Energien ausgegeben, wobei China alleine für über ein Drittel verantwortlich zeichnet.

Wie REN21 mitteilte, sei 2015 ein außergewöhnliches Jahr für erneuerbare Energieträger gewesen. „Diese können nun in vielen Märkten aus Kostensicht mit ihrer fossilen Konkurrenz mithalten und etablieren sich rund um den Globus zunehmend als eine Hauptenergiequelle.“ Der Zubau erneuerbarer Energiekapazität für die Stromproduktion verzeichnete mit 147 Gigawatt den größten Anstieg seiner Geschichte. Auch die Nutzung moderner erneuerbarer Energien für Wärmeerzeugung und im Verkehrssektor nahm zu.

Der Fortschritt im Ausbau erneuerbarer Energie wurde von mehreren Faktoren begünstigt. Einer der wichtigsten davon ist die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien, die heute in vielen Ländern mit den Preisen für fossile Energien mithalten können. Zudem spielen die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Wind- und Solarenergie im Stromsektor, eine entscheidende Rolle. Anfang 2016 gab es in 173 Länder Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien. 146 Länder hatten politische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien eingeführt. Vor allem Städte, Gemeinden und Unternehmen sind hierbei Vorreiter.

 

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