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E-Mobilität: Bundesrat sagt Ja zu Ladesäulenverordnung

Der Bundesrat hat der Ladesäulenverordnung zugestimmt – allerdings unter Maßgaben. Die Verordnung enthält Mindestanforderungen zum Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten sowie verbindliche Regelungen für Ladesteckerstandards.
Das Bundeswirtschaftsministerium begrüßte die Zustimmung der Bundesländer. Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig sagte, die Einigung auf einen gemeinsamen Standard bei den Ladesteckern sei ein großer Erfolg und eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der Elektromobilität. Nun seien weitere Schritte notwendig, damit sich umweltschonende Elektrofahrzeuge im Markt durchsetzten. Das erfordere weiter gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und der Wirtschaft.

Mit der Ladesäulenverordnung erhält Deutschland gemäß der EU-Richtlinie 2014/94/EU verbindliche technische Mindestvorgaben für Steckdosen und Kupplungen für das Laden. Das soll garantieren, dass Ladesteckerstandards herstellerübergreifend eingesetzt werden können. Nutzer werden mit dem „Combined Charging System“ an allen öffentlich zugänglichen Ladepunkten den gemeinsamen europäischen Ladesteckerstandard finden.

Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte müssen künftig Aufbau sowie Außerbetriebnahme der Bundesnetzagentur (BNetzA) anzeigen. Auch die Einhaltung der technischen Anforderungen müssen sie beim Betrieb von Schnellladepunkten regelmäßig nachweisen. Die Verordnung wird voraussichtlich noch im März in Kraft treten.

 

www.bundesrat.de

 



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