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Kassel: Sieg über unlautere RWE-Vertriebsmethoden

Die Städtische Werke AG (SWK) hat vor Gericht einen Sieg gegen die RWE Vertrieb AG eingefahren. Das Landgericht Kassel untersagte der RWE zu behaupten, die SWK habe die Gas- und Stromversorgung an RWE abgegeben; Kunden seien nun verpflichtet, einen Energieliefervertrag mit RWE abzuschließen. Auch wurden der RWE unerwünschte Werbeanrufe bei Verbrauchern, die mit RWE in keinem Vertragsverhältnis stehen, untersagt. Bei Zuwiderhandlung drohe ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten für den Vorstand der RWE-Vertriebsgesellschaft.

Ein Sprecher der RWE Vertrieb AG bestätigte den Eingang des Urteils. Dieses werde nun von der Rechtsabteilung geprüft. Die SWK hatte Anfang Februar vor dem Landgericht Kassel geklagt und warf RWE vor, wettbewerbswidrig im SWK-Versorgungsgebiet auf Kundenfang zu gehen. So hatte beispielsweise im Juli 2015 eine Vertriebsmitarbeiterin im RWE-Auftrag bei einem SWK-Kunden angerufen und behauptet, dass RWE die Strom- und Gasbelieferung von den Stadtwerken übernommen hätte. Deshalb sei der Kunde verpflichtet, einen Vertrag mit RWE abzuschließen. Eine daraufhin im Januar 2016 erwirkte einstweilige Verfügung habe die RWE „kalt gelassen“. Die Aussage von RWE, dass „derartige Geschäftspraktiken nicht zum Geschäftsgebaren von RWE gehören“, erscheine der SWK „wenig glaubwürdig“. Denn deutschlandweit würden auch andere Energieversorger in Bonn, Bochum, Emmerich, Menden, Rhein-Berg, Hitdorf, Neuss oder Northeim mit diesen Vertriebsmethoden von RWE konfrontiert.

 

www.sw-kassel.de 

 



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