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Köln: Kooperation bei Smart Metern

Im Bereich Smart Meter zeichnet sich die Formierung einer neuen Branchengröße ab. RheinEnergie AG, EWE AG und Westfalen Weser Netz GmbH wollen ein gemeinsames Unternehmen zum Betrieb intelligenter Messsysteme gründen. Das gaben die drei Unternehmen bei einem Pressegespräch am Rande der E-world energy & water 2016 bekannt. Die Unternehmensgründung befindet sich aktuell in der Prüfung durch das Bundeskartellamt. „GWAdriga“ könnte das Unternehmen heißen – das ist zumindest der Name der Initiative, aus der das neue Unternehmen entstehen soll.

Smart Meter seien die zukünftigen Datendrehkreuze der Energiewirtschaft. Es sei damit von zentraler Bedeutung, sich entsprechend zu positionieren. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, das im Sommer in Kraft treten soll, legt die Rahmendaten für die Ausstattung von Verbrauchern mit intelligenten Messsystemen fest. Unter anderem wird dabei auch eine feste Obergrenze für die Kosten, die Verbraucher tragen, definiert. Als Zielgröße für die Kosten der Gateway-Administration schwebt dem neuen Unternehmen „ein Wert unter 20 Euro“ vor.

„GWAdriga“ soll künftig die Aufgaben eines Smart-Meter-Gateway-Administrators für die drei Gründungsunternehmen übernehmen. Alle drei Unternehmen stehen für zusammen 3,4 Millionen Messstellen, von denen rund 480.000 das Potenzial für ein intelligentes Messsystem haben. Diese „neue Rolle in der Energiewirtschaft“ soll aber perspektivisch auch als Dienstleistung für andere Energieversorger und Stadtwerke angeboten werden. Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung der Westfalen Weser Netz, sagte, man sehe „das schon als neues Geschäftsfeld für uns und als Angebot an kleinere und mittlere Stadtwerke.“

Sitz des neuen Unternehmens, das etwa 20 Mitarbeiter umfassen soll, wird Berlin sein. Die Anteile der drei Gründungsunternehmen bemessen sich an der Zahl intelligenter Zähler, die von jedem der drei Partner eingebracht wird. Dementsprechend wird die EWE 48 Prozent, die RheinEnergie 31 Prozent und Westfalen Weser Netz 21 Prozent halten.

Smart Meter sind eng mit dem Bereich Smart Home verbunden. Um Potenziale und innovative Nischen auf dem Markt für Smart Home-Produkte zu identifizieren, hat die ASEW eine „Wettbewerbsanalyse Smart Home-Produkte in Deutschland“ koordiniert. Diese wurde im Rahmen der Forschungsprojekte „LivingLab Energy & Environment“ und „SmartLive“ erstellt. Bei Interesse senden wir Ihnen diese gerne zu.

 

www.rheinenergie.com 



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