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Umweltbonus für Elektroautos

Um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln, will die Bundesregierung den Kauf mit einem „Umweltbonus“ direkt bezuschussen. Bei der letzten Sitzung des Lenkungskreises Elektromobilität verständigten sich die beteiligten Ministerien auf eine Kaufprämie von bis zu 5.000 Euro. Damit soll das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf die Straße zu bringen, vorangebracht werden. Bis Ende Oktober waren insgesamt knapp 28.000 Elektrofahrzeuge (0,063 Prozent des Gesamtbestandes) sowie weitere gut 140.000 Hybridfahrzeuge (0,32 Prozent des Gesamtbestandes) in Deutschland angemeldet. Damit ist das Ziel von 2,25 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge noch weit entfernt. Das komplette Förderprogramm soll jährlich 700 bis 800 Millionen Euro kosten.

Zur Finanzierung schlägt der Lenkungskreis in einem Zehn-Punkte-Plan unter anderem die Erhöhung der Mineralölsteuer um einen Cent vor. Dies würde Pkw-Nutzer mit „durchschnittlich nur weniger als 10 Euro“ pro Jahr belasten, aber zu „zusätzlichen Steuereinnahmen von ca. 500 bis 600 Millionen Euro“ führen. Alternativ könnte auch ein sogenanntes Bonus-Malus-Prinzip bei der Kraftfahrzeugsteuer greifen: Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß könnten deutlich höher belastet werden und die angedachte Prämie finanzieren. Derzeit arbeiten die Ministerien an einem Regierungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität, das auch den Aufbau von mehr Ladestationen und eine 30-Prozent-Quote für Neuanschaffungen von E-Autos für den Fuhrpark der öffentlichen Hand ab 2019 vorsieht.

 

www.bundesregierung.de



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