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Frankfurt (Oder): Weichenstellung für die Zukunft

Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH stehen vor einer neuen strategischen Weichenstellung. Wie der seit August amtierende Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Neuhaus betont, stünden im 1. Halbjahr 2017 Entscheidungen für Investitionen im achtstelligen Bereich an. Im Jahr, in dem die Stadtwerke ihr 25jähriges Jubiläum feiern, geht es damit zugleich darum, das Unternehmen auch für die kommenden 25 Jahre aktiv zu halten. Der „Märkischen Oderzeiung“ sagte Neuhaus: „Die bestehenden Kraftwerksanlagen sind maximal bis 2030 betriebsfähig. Wir prüfen nun Szenarien für die Erneuerung“. Strategisch werde man künftig mehr in Kleinanlagen investieren.

Zentral bleibe, die Stadtwerke als lokalen Energieversorger vor Ort zu erhalten. Der Marktanteil der Stadtwerke in Frankfurt liege bei 85 Prozent. Damit befinde man sich bei einem Vergleich der deutschen Stadtwerke im oberen Level. Dies drücke auch eine hohe Kundenbindung aus: Aktuell haben die Stadtwerke rund 33.600 Stromkunden, fast 12.300 Gaskunden und rund 1.200 Fernwärmekunden.

Einen Beitrag zur Effizienz der Stadtwerke leistet seit Frühjahr 2015 der Fernwärmeaustausch zwischen Frankfurt und Slubice. Im Sommer erhält Frankfurt Fernwärme aus Slubice. Die Stadtwerke können dann das Heizkraftwerk runterfahren. Im Winter liefern die Stadtwerke Fernwärme nach Slubice. „Der Fernwärmeaustausch ist von gegenseitigem Nutzen. Die Verträge werden zuverlässig eingehalten.“ In den nächsten Wochen werde man mit der polnischen Seite offene Gespräche über weitere Optionen der Zusammenarbeit führen.

 

www.stadtwerke-ffo.de

 



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Markus Edlinger

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