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Weniger Zertifikate für Emissionhandel

Der Überschuss an Zertifikaten im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) ist 2015 erstmals zurückgegangen. Wie die Europäische Umweltbehörde (EEA) in ihrem aktuellen Bericht meldete, sank der Überschuss im vergangenen Jahr um 300 Millionen Zertifikate beziehungsweise 17 Prozent.

Die Überschussmenge hat sich damit nun auf 1,772 Milliarden Zertifikate reduziert. Dieser Rückgang entspricht rund 0,7 Prozent der vom EU-Emissionshandel erfassten 12.500 Industrieanlagen und Kraftwerke.

Trotz des leichten Rückgangs bleibt der Überschuss im Emissionshandelssystem aber weiterhin „substanziell“. Er entspricht der Menge an Emissionen, die in einem Jahr im ETS gehandelt werden. „Dadurch bleiben die Zertifikatepreise auf einem so niedrigen Niveau, dass es keinen Anreiz zur Dekarbonisierung gibt.“

Die EU plant preisstabilisierende Kürzungen im Emissionshandel ab 2023. Dazu hatte der zuständige Berichterstatter des EU-Parlaments, Ian Duncan, im Juni einen Bericht mit konkreten Schritten vorgelegt. Umweltorganisationen bemängelten, den Vorschlägen mangle es an Ehrgeiz.

 

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