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Kassel: Erdgas mit Herkunftsnachweis

Die Städtischen Werke AG machen die Herkunft ihres Erdgases transparent. Seit Oktober erfahren Kunden auf ihrer Rechnung, aus welchem Förderland ihr Erdgas kommt. Aktuell stammt das Kasseler Erdgas aus Russland, den Niederlanden, Norwegen und Deutschland.

Ab kommendem Jahr können sich Kunden der Städtischen Werke zudem gezielt für ein Herkunftsland entscheiden. Laut Stefan Welsch, Vertriebsvorstand der Städtischen Werke, wisse man von den Kunden, „dass ihnen die Herkunft ihrer Energie nicht egal ist. Für sie macht es einen großen Unterschied, ob ihr Strom aus einem Atomkraftwerk oder einem Wasserkraftwerk stammt. Das ist bei Gas auch so: Viele Kunden möchten wissen, von wo ihr Erdgas kommt.“

Kundenbefragungen würden zeigen, dass die Herkunft und die Fördermethode neben dem Preis die Hauptgründe seien, warum sich Kunden Gedanken über einen Versorgerwechsel machen. Vertriebsvorstand Welsch betont, dass die Städtischen Werke das Erdgas für ihre Deutschlandgas-Kunden von deutschen Produzenten einkaufen: „Damit bleibt die Wertschöpfung im Land und obwohl es derzeit noch keine Preisunterschiede bei den Herkunftsländern gibt, kann sich das ändern, wenn unser Beispiel Schule macht. Die Kunden können durch ihr Einkaufsverhalten Druck auf ihre Versorger ausüben, die sich dann bewusst für verschiedene Förderländer entscheiden. Der Verbraucher kann durch sein Verhalten viel verändern.“ Den Aufwand, für die Deutschlandgas-Kunden gesondert einzukaufen, geben die Städtischen Werke über einen Aufpreis von monatlich drei Euro weiter.

 

www.sw-kassel.de

 



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Markus Edlinger

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