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Weniger Energiesparauflagen aus Brüssel?

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will für Haushaltskleingeräte künftig keine Energiesparauflagen aufstellen. Generell will Juncker den EU-Kommissaren mehr Zurückhaltung in diesem Bereich auferlegen. Damit soll der Eindruck entkräftet werden, in Brüssel herrsche Regulierungswut.

Hintergrund ist die Ökodesign-Richtlinie. Diese schreibt vor, dass Produkte umweltgerecht zu gestalten sind, damit sie weniger Strom verbrauchen. Bei Produkten ohne großes Energiesparpotenzial sowie bei Geräten, bei denen eine Regulierung als starker Eingriff ins Leben der Verbraucher verstanden werden könnte, will sich Brüssel nun stärker zurückhalten. Hier könne nach Ansicht Junckers eine Verbrauchskennzeichnung ausreichen.

Wie der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans versicherte, setze die Kommission auch weiter auf die stromsparende Gestaltung von Produkten. „Wir haben durch Ökodesign bisher Einsparungen erreicht, die dem jährlichen Energieverbrauch von Italien entsprechen.“ Allerdings sei es wichtig, „behutsam und sorgfältig“ vorzugehen.

Einen Ansatz zum Energiesparen liefern auch Einsparcontractingmodelle. Diese stärker im Markt zu verankern ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes „Energy Performance Contracting Plus“ (EPC+). Das Projekt erarbeitet hierzu standardisierte Vertragsunterlagen sowie Umsetzungshilfen, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei helfen sollen, Einsparcontractingangebote weitaus besser zu vertreiben.

 

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