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Deutsche stehen hinter Ökostromförderung

Die Mehrheit der Deutschen hält die Ökostrom-Förderung nicht für zu teuer. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) durchgeführt hat. Demnach sind mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) mit der Höhe der EEG-Umlage einverstanden. Sechs Prozent halten die EEG-Umlage sogar für „zu niedrig“. Dagegen sind weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Meinung, die Umlage sei „zu hoch“.

Die Zustimmung, die die AEE seit 2011 jährlich erheben lässt, ist in den letzten drei Jahren sogar kontinuierlich gestiegen. Die Bereitschaft, persönlich für die Energiewende aktiv zu werden, ist hoch. Rund 87 Prozent würden gerne Ökostrom beziehen, der in der eigenen Region produziert wird. Die Umstellung auf eine umweltfreundliche Heizung befürworten 77 Prozent, den Wechsel von Normal- zu Ökostrom 68 Prozent.

AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer sieht sich durch die Umfrage in der Forderung bestätigt, dass „das weitere Wachstum der erneuerbaren Energie nicht gedeckelt werden“ dürfe. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Hermann Falk, räumte ein, dass sich „in vielen Regionen vielleicht nicht mehr, aber zumindest lauterer Protest“ besonders gegen die Windkraft formiert habe. Der Widerstand sei aber „oft Ausdruck von Angst und Unsicherheit“. Er lasse sich am besten auflösen, wenn frühzeitig umfassend informiert werde, die verschiedenen Interessen berücksichtigt und einvernehmliche Lösungen gesucht würden. Viele Beispiele in ganz Deutschland zeigten, dass das gut gelingen könne.

Diese Ergebnisse fügen sich ein in einen weltweiten Trend. Die Investitionen in erneuerbare Energien waren 2014 auf dem zweithöchsten Stand seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2004. Mehr als die Hälfte aller Länder fördert einer aktuellen Marktanalyse im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge den Ausbau erneuerbarer Energien. So gab es im vergangenen Jahr lediglich fünf Länder, die keinerlei erneuerbare Energien nutzten. Insbesondere bei Photovoltaik, Windenergie, Wasserkraft und geothermischer Stromerzeugung verlief der Ausbau dynamisch.

Insbesondere afrikanische Staaten führten in den vergangenen zwei Jahren Fördersysteme ein oder erarbeiten diese aktuell. Nur wenige Staaten schafften aufgrund ihrer angespannten wirtschaftlichen Lage oder wegen energiepolitischer Richtungsänderungen Fördersysteme ab. Zudem bestünden auf einigen Märkten noch signifikante Barrieren, die den Marktzugang für ausländische Unternehmen erschweren und somit den Ausbau bremsen.

 

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