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Steigender Investitionsbedarf bei Stadtwerken

Die Energiewende erfordert einen höheren Finanzierungsbedarf bei Stadtwerken. Das geht aus der Studie „Strukturwandel im Energiemarkt“ hervor, die das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) erstellt hat.

Demnach macht der Strukturwandel im Energiemarkt entsprechenden Handlungs- und Anpassungsbedarf nötig. Dieser wiederum müsse finanziert werden – der Investitionsbedarf bei Stadtwerken wird also weiter steigen. Indes liegt der Fokus bei kommunalen Versorgern vor allem auf dem Vertrieb: 72 Prozent sehen hier Veränderungspotenziale. Zwei Drittel erwarten ein verändertes Verbrauchsverhalten bis hin zu einer erhöhten Wechselbereitschaft und einen effizienteren Verbrauch. Darüber hinaus werden aus Sicht der Stadtwerke Prozess- und Kostenoptimierung, stärker digitalisierte Vertriebsprozesse und Kooperationen eine wichtige Rolle spielen. Einen hohen Investitionsbedarf erwarten 84 Prozent bei Wärme, erneuerbaren Energien, Netzausbau und Digitalisierung.

Wie die Studienautoren hervorheben, zeigten die Ergebnisse indes, dass Stadtwerke in fast allen Bereichen eine maßgebliche Rolle spielen, wenn es um die Neuausrichtung des Energiesystems geht. Laut Daniel Quade, Fachbereichsleiter Energie und Versorgung bei der DKB, wolle die Studie zeigen, „welche Herausforderungen den Stadtwerken dabei begegnen und welche Antworten sie formulieren.“

 

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