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EU-Kommission erwägt regionale Vorgaben für EE-Ausbau

Die Europäische Kommission will die EU-Staaten offenbar doch noch auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Senkung ihres Energieverbrauchs bis zum Jahr 2030 verpflichten. Zwar will die Kommission nicht am Beschluss der Staats- und Regierungschefs rütteln, keine verpflichtenden nationalen Vorgaben für die Klimaziele zu machen. Sie prüft stattdessen aber die Einführung verpflichtender regionaler Vorgaben. Das geht aus einem internen Diskussionspapier der Kommission hervor. Eine Gruppe von Ländern – das könnten Deutschland, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Österreich sein – müsste dann etwa den Anteil der Wind- oder Solarenergie am Gesamtverbrauch gemeinsam auf ein von der EU vorgegebenes Durchschnittsniveau steigern.

Die EU hat bisher nur bindende Ziele für die Senkung des Kohlendioxidausstoßes verabschiedet. Die Staats- und Regierungschefs haben sich vergangenen Herbst darauf geeinigt, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu senken. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch soll bis dahin auf 27 Prozent steigen, die Energieeffizienz sich um 27 Prozent verbessern.

 

http://ec.europa.eu/index_de.htm



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