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Heizungs-Effizienzlabel kommt 2016

Die Bundesregierung will 2016 ein Effizienzlabel für Heizungsanlagen einführen. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, alte Heizungsanlagen auszutauschen. Das Label soll schrittweise ab 2016 eingeführt werden. Betroffen sind Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind. In der Gestaltung lehnt sich das Label an die bekannten Effizienzlabel etwa für Elektrogeräte an. Zusammen mit dem Heizungslabel sollen Verbraucher kostenfrei Informationen über den individuellen Effizienzstatus ihrer Heizkessel erhalten.

Das Potenzial möglicher Effizienzgewinne gerade im Wärmesektor ist enorm. Rund dreizehn Millionen Heizungen in Deutschland sind älter als 15 Jahre. Mehr als 70 Prozent der installierten Heizgeräte erreichen höchstens Effizienzklasse C. Die Austauschrate von aktuell drei Prozent pro Jahr soll durch das Heizungslabel um jährlich 20 Prozent steigen. Es geht also um einen jährlichen Markt von aktuell fast 460.000 Geräten.

Unterdessen nimmt die Zahl von Heizungen, die auf Erneuerbare Energien zurückgreifen, immer weiter zu. Vor allem Solarthermie erfreut sich hierbei großer Beliebtheit. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mitteilte, wurden im Juni und Juli mehr als 5.400 Anträge auf Zuschüsse für Solarwärmeanlagen gestellt – eine Steigerung um knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Inzwischen nutzten bereits über zwei Millionen Haushalte und Betriebe in Deutschland Solarenergie für die Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung. BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig zufolge war der Umstieg auf Solarwärme noch nie so attraktiv wie aktuell.

Bei Neubauten gehört Solarthermie inzwischen zu den beliebtesten Techniken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nutzte 2014 jeder zweite Neubau die Kraft der Sonne. Von den rund 216.000 neuerrichteten Wohnungen griffen knapp 70.000 auf Solarenergie für die Wassererwärmung und rund 38.000 für die Heizungsunterstützung zurück.

 

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