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EEG 2014 bremst Biomasse aus

Ein geändertes Förderregime, insbesondere aber die zurückliegende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes haben den Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse gebremst. Das bestätigte der Monitoring-Zwischenbericht zur „Stromerzeugung aus Biomasse“, den das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt. Danach verlangsamte bereits die im Jahr 2012 geänderte Fördersystematik für Strom aus Biomasse im Rahmen des EEG den Ausbau von Biogasanlagen. Die erneute Novellierung des EEG zum 1. August 2014 verstärkte diesen Trend.

Nach Angaben des DBFZ wurden in der zweiten Jahreshälfte 2014 und seit Anfang 2015 hauptsächlich Güllekleinanlagen gebaut, die weiterhin eine gesonderte Vergütungsklasse haben. Die Stromerzeugung aus Biomasse legte zwischen 2013 und 2014 nur noch um 1,84 Terawattstunden auf 38,17 Terawattstunden zu; sie fiel damit deutlich hinter die Ausbauraten früherer Jahre zurück. Dabei produzierten Biogasanlagen zur Vor-Ort-Verstromung im vergangenen Kalenderjahr 27,58 Terawattstunden Strom, Biomethan-BHKW rund 1,54 Terawattstunden, Anlagen zur energetischen Nutzung fester Biomasse etwa 8,7 Terawattstunden und Pflanzenöl-BHKW 0,34 Terawattstunden.

 

www.dbfz.de



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Markus Edlinger

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