BG

Energieaudits: ASEW-Bilanz und Folgedienstleistungen

In weniger als drei Monaten läuft die Frist aus, um ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Die ASEW hat kürzlich eine Bilanz der eigenen Aktivitäten im Bereich Energieeffizienzsysteme gezogen: Seit Anfang des Jahres hat die ASEW knapp 30 Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Fragen rund um die Energieauditpflicht durchgeführt. Die teilnehmenden Mitarbeiter von verschiedenen, nicht nur kommunalen Unternehmen wurden dabei unter anderem in der Durchführung eines Energieaudits geschult. „Viele Stadtwerke-Mitarbeiter verfügen über die passenden Fertigkeiten, um als Energieauditor zu agieren“, sagt Janike Klement, Kunden- und Produktmanagerin bei der ASEW. „Da der Energieauditprozess für die meisten Neuland ist, war das Interesse an belastbaren Informationen zum Ablauf natürlich groß.“

Mehr als 100 Vertreter von rund 60 Stadtwerken und anderen Unternehmen nahmen an den ASEW-Seminaren und -Workshops teil. Gut 30 Stadtwerke führten im Anschluss gemeinsam mit der ASEW eine Auditierung durch bzw. prüfen aktuell noch die Begleitung des Auditprozesses.

In weniger als einem Vierteljahr endet die Frist, bis zu der die Energieaudits durchgeführt sein müssen. Lediglich, wenn ein höherwertiges Energie- oder Umweltmanagementsystem im Unternehmen implementiert werden soll, bleibt noch ein weiteres Jahr, um dieses abzuschließen. „Alle, die zu einem Energieaudit verpflichtet sind, den Prozess jedoch noch nicht eingeleitet haben, sollten sich nun beeilen“, so ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz. „Die noch verbleibende Zeit ist knapp bemessen. Die ASEW unterstützt gerne dabei, die Auditpflicht innerhalb der Frist zu erfüllen. Auf Wunsch informieren wir auch zu den Alternativen und begleiten die Einführung eines EnMS.“ Die Potenziale von Energie- und Umweltmanagement untersucht unter anderem das Projekt Living Lab Energy & Environment, in das sich die ASEW einbringt.

Aufbauend auf den beim Energieaudit erhobenen Daten lassen sich eine ganze Reihe von Folgedienstleistungen entwickeln. „Angefangen bei Mess-Dienstleistungen über Full-Service-Contracting bis zum Aufbau eines Energie- oder Umweltmanagementsystems – es ergeben sich hier vielfältige Anknüpfungspunkte", so Janike Klement. „Die ASEW berät bei Interesse gerne zu den interessanten Ansätzen." Vielversprechend sind unter anderem auch verschiedene Contracting-Modelle, so etwa Einspar-Contractinglösungen. Hierfür ist der Markt noch weitgehend unerschlossen. Die ASEW erarbeitet zusammen mit Partnern im Anfang des Jahres gestarteten europäischen Forschungsprojekt EPC+ Angebote, die bei der Erschließung des Marktes helfen.

 

Ansprechpartner:
Janike Klement
0221.931819-12
klement@asew.de



zurück

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

 Warenkorb

Mitgliederbereich 

<< Oktober 2018 >>
  Mo Di Mi Do Fr Sa So
40 1 2 3 4 5 6 7
41 8 9 10 11 12 13 14
42 15 16 17 18 19 20 21
43 22 23 24 25 26 27 28
44 29 30 31
Heute: 19. Oktober 2018

Newsletter