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Paralleler Ausstieg aus Kohle und Atom möglich

Deutschland will spätestens 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz nehmen. Parallel genießt auch die Kohleverstromung keinen allzu guten, geschweige denn ökologischen Ruf. Doch kann man gleichzeitig aus zwei Hauptsäulen der Energieversorgung aussteigen? Eine Studie im Auftrag der rheinland-pfälzischen Landesregierung kommt zu einem eindeutigen Befund: Demnach können die entsprechenden Kraftwerke bis 2040 abgeschaltet werden, ohne die Stromversorgung zu gefährden. Allerdings müssten dafür zusätzlich zum bereits geplanten Ausbau Erneuerbarer Energien neue Gaskraftwerke gebaut werden.

Wie die rheinland-pfälzische Energieministerin Eveline Lemke bei der Vorstellung der Studie sagte, seien die hiermit verbundenen Strompreissteigerungen moderat. Je nach Entwicklung der Kosten für CO2-Emissionen würde der Strompreis bis 2030 lediglich um 0,7 bis 2,7 Cent pro Kilowattstunde steigen. Ab 2035 rechnen Experten sogar mit Kostenvorteilen.

Die Studie wurde von Professor Uwe Leprich vom Institut für Zukunftsenergiesysteme in Saarbrücken und von Professor Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin erstellt. Derzeit betreiben die Energiekonzerne in Deutschland noch acht Atomkraftwerke.

 

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