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BMUB veröffentlicht integriertes Umweltprogramm 2030

Das Bundesumweltministerium hat sein „Integriertes Umweltprogramm 2030“ vorgestellt. Das Ministerium fordert unter anderem ein Initiativrecht für andere Geschäftsbereiche, wenn es um „Angelegenheiten von umweltpolitischer Bedeutung“ geht, eine zusätzliche Kennzeichnung umweltschädlicher Produkte und die Bekämpfung von Emissionen. Das Programm ist das umfangreichste Politikvorhaben des Bundesumweltministeriums in den letzten Jahrzehnten.

Die Bundesumweltministerin spricht sich klar für eine Stärkung der Umweltpolitik aus: „Unser Planet stößt an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Ein einfaches ‚Weiter so‘ kann es nicht geben. Es ist Zeit für eine neue, gestärkte Umweltpolitik, die sich der globalen Herausforderungen systematisch annimmt und einen grundlegenden ökologischen Wandel einleitet“. Das „Integrierte Umweltprogramm 2030“ formuliert Leitziele und Vorschläge, wie Schlüsselbereiche von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft umweltgerecht und nachhaltig gestaltet werden können.

Hendricks sagte, Deutschland trage Mitverantwortung dafür, dass insgesamt vier der neun planetaren Belastbarkeitsgrenzen überschritten seien, etwa beim Klimawandel, bei der Belastung durch Phosphor und Stickstoff und beim Verlust tropischer Regenwälder. „Unser Lebensstil, unser Konsum, unsere global vernetzte Volkswirtschaft nehmen die natürlichen Ressourcen des Planeten in einem Ausmaß in Anspruch, das Lebens- und Entwicklungschancen in anderen Teilen der Welt gefährdet. Würden alle Menschen auf der Welt so leben wie wir, dann bräuchten wir drei Planeten.“ Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit und kriegerische Konflikte seien in vielen Ländern Folgen einer nicht-nachhaltigen Entwicklung.

 

www.bmub.bund.de



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