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Bonn: Rekommunalisierungsstrategie wird ausgeweitet

Die Stadtwerke Bonn wollen das im Stadtgebiet von der Steag betriebene Fernwärmenetz übernehmen. Das berichtet der „General-Anzeiger“ unter Berufung auf vertrauliche Papiere aus dem Rathaus. Dies würde sich in die seit Jahren verfolgte Rekommunalisierungsstrategie der Stadtwerke einfügen.

Wie der „General-Anzeiger“ berichtet, habe die Stadt den Steag-Konzessionsvertrag nach einem Ratsbeschluss im Dezember 2015 fristgerecht gekündigt. Die Steag, die unter anderem mit ihrem Netz den Sitz des Verteidigungsministeriums versorgt, habe der Kündigung widersprochen. Der Rat der Stadt Bonn habe nun im nicht öffentlichen Teil der letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, die Stadt zu ermächtigen, das Steag-Netz an die Stadtwerke-Tochter Energie und Wasser (EnW) zu verkaufen.

Grundlage ist ein Gutachten im SWB-Auftrag: So sei es „rechtlich gut vertretbar, von einer Eigentümerposition der Stadt Bonn bezüglich der in öffentlichen Verkehrswegen verlegten Fernwärmeleitungen“ auszugehen. Die SWB betreiben in Bonn bereits ein eigenes Fernwärmenetz, das um die Steag-Netze erweitert werden soll.

 

www.stadtwerke-bonn.de

 



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Markus Edlinger

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