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ASEW-Forum 2010: dezentrale Energieversorgung und -erzeugung

(vom 16.06.2010)

Die dezentrale Energieversorgung und -erzeugung sowie die intelligente Steuerung des Energieverbrauchs standen im Mittelpunkt des zweitägigen Forums, das von der ASEW veranstaltet wurde. In Vorträgen und Diskussionsrunden informierten sich die Teilnehmer über den Nutzen innovativer Technologien, ihre Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen.

Im Mittelpunkt des zweitägigen ASEW-Forums in Dortmund standen Fragestellungen rund um die Energiewirtschaft 2.0 sowie die dezentrale Energieversorgung und -erzeugung. So wurden Chancen und Herausforderungen von Smart Home und Smart Grid thematisiert. Deutlicher Klärungsbedarf auf Seiten der Stadtwerke bestand beim Thema Unbundling: Wie passt Unbundling, also die Trennung der Geschäftsfelder Netz, Vertrieb und Erzeugung, zur Schaffung einer vernetzten und intelligenten Infrastruktur über neue Informations- und Kommunikationstechnologien?

Darüber hinaus gingen die Referenten auch auf den Wandel in der Energiewirtschaft ein. Eine Herausforderung werden dabei die neuen Rollen sein, die der lokale Energieversorger einnehmen wird: Investor, Betreiber, Berater und Kommunikationspartner bei der Steuerung von Stromverbrauchen. „In den einzelnen Vorträgen haben die Referenten verdeutlicht, dass sich die Stadtwerke auf einen Wandel einstellen müssen. Nicht nur auf einen Wandel in der Energiewirtschaft, sondern auch auf einen Rollenwechsel - vom reinen Energielieferanten hin zum Energiedienstleister mit umfangreichen Services für den Kunden", so Vera Litzka, Geschäftsführerin der ASEW.

Erste Ansatzpunkte für zusätzliche Dienstleistungen ergaben sich aus den Ergebnissen der ASEW-Befragung zum Thema Smart Home, die auf dem ASEW-Forum erstmals vorgestellt wurden. So sieht beispielsweise d ie Mehrheit der Studienteilnehmer den konkreten Nutzen von Smart-Home-Anwendungen u. a. darin, den Energieverbrauch des Haushalts leichter zu kontrollieren und stets aktuelle Informationen darüber zu erhalten, welche Geräte welche Energiekosten verursachen. An dieser Stelle können Stadtwerke ansetzen und ihr Leistungsportfolio sinnvoll um den Bereich Smart Home ergänzen.

Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer auch das Energiekonzept 2010 der Bundesregierung. Ein Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie stellte die Ziele und Rahmenbedingungen des Konzepts vor, in dem szenarienbezogene Leitlinien für eine saubere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung bis 2050 formuliert werden. Angesichts der neuesten Entwicklungen stellt sich insbesondere die Frage, worauf sich die Energieversorger einstellen können: Wann kommt das Energiekonzept 2010? Im Herbst 2010 wie ursprünglich veranschlagt oder doch schon im Juli? Und wie sieht der optimale Energiemix der Zukunft aus? Auch mit einem Vertreter der Bundesnetzagentur tauschten sich die Veranstaltungsteilnehmer im Rahmen einer Podiumsdiskussion dazu aus. Vera Litzka: „Die Diskussionen und Gespräche haben uns gezeigt, dass die Teilnehmer das ASEW-Forum als Know-how- und Informationsplattform sowie als Impulsgeber genutzt und sich intensiv untereinander ausgetauscht haben. Allein deshalb war die Veranstaltung ein voller Erfolg."

ASEW-Profil:

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) vereinigt rund 260 kommunale Energie- und Wasserversorgungsunternehmen. Ziel der ASEW ist die Förderung rati­o­neller, sparsamer und umweltschonender Energie- und Wasserverwendung. Die ASEW-Mitglieds­un­ter­nehmen engagieren sich im Bereich der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien, der Energie­dienst­leistungen sowie des sorgsamen Umgangs mit Wasser.

Ansprechpartner:

Robert Wick
Tel.: 0221/93 18 19-21
E-Mail: wick(at)asew.de
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Fon 0221 / 93 18 19 - 21
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