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ASEW-Standpunkte zum Energiekonzept: positive Ansätze, Optimierungsbedarf beim Energieeffizienz-Fonds

(vom 28.09.2010)

Die Verabschiedung des Energiekonzepts 2010 hat eine breite Debatte angestoßen. Auch die ASEW identifiziert entscheidende Webfehler. Davon abgesehen, begrüßt die Arbeitsgemeinschaft einige Kernaussagen wie etwa die Stärkung des Marktanreizprogramms zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien ausdrücklich. Nachbesserungsbedarf sieht die ASEW u. a. bei den Rahmenbedingungen des so genannten Energieeffizienz-Fonds.

„Abgesehen von entscheidenden Webfehlern begrüßt die ASEW einzelne Kernaussagen des Energiekonzepts 2010." So fasst Vera Litzka, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) im VKU, den Standpunkt der ASEW zusammen.

Als positiv bewertet die ASEW, dass das Marktanreizprogramm zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien mit zusätzlichen Mitteln fortgeführt wird. Vera Litzka: „Bis jetzt hat das Marktanreizprogramm starke Impulse im Bereich der erneuerbaren Energien gesetzt. Den Stadtwerken, die sich bereits in diesem Sektor engagieren, wird eine Stärkung des Marktanreizprogramms zugute kommen. Zugleich fordern wir aber auch, die gestoppte Förderung von Mini-KWK-Anlagen wieder aufzunehmen."

Ein positives Signal für den Bioerdgas-Markt sieht die ASEW in dem Vorhaben der Bundesregierung, zu prüfen, ob in dem EEWärmeG die bestehenden Anforderungen an die Nutzung erneuerbarer Energieträger stärker technologieoffen gestaltet werden können. „Wenn das impliziert, dass die Hemmnisse für die Verwendung von Biogas abgebaut werden, ergibt sich ein breiterer Absatz für Biogasprodukte - ein großer Vorteil für Stadtwerke mit lokalen Produktionskapazitäten", so Vera Litzka.

Das Energiekonzept sieht auch vor, einen Energieeffizienz-Fonds einzurichten. Über den Fonds sollen u. a. aussagekräftige Energieausweise für Gebäude finanziert werden. Das wird schon seit langem von der ASEW gefordert und daher ausdrücklich begrüßt. Zudem sollen Energie- und Stromsparchecks mit dem Energieeffizienz-Fonds gefördert werden. Den Vorschlag einer Finanzierung begrüßt die ASEW zwar grundsätzlich. Wie diese jedoch ausgestaltet werden kann und welche Maßnahmen tatsächlich finanziert werden sollen, gilt es noch zu diskutieren.

Die Debatte rund um das Energiekonzept wird die ASEW weiterhin für ihre Mitgliedsunternehmen begleiten und sich gerade bei den Schwerpunkten erneuerbare Energien und Energieeffizienz aktiv einbringen.

ASEW-Profil:

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) vereinigt mehr als 260 kommunale Energie- und Wasserversorgungsunternehmen. Ziel der ASEW ist die Förderung rati­o­neller, sparsamer und umweltschonender Energie- und Wasserverwendung. Die ASEW-Mitglieds­un­ter­nehmen engagieren sich im Bereich der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien, der Energie­dienst­leistungen sowie des sorgsamen Umgangs mit Wasser.

Ansprechpartner:

Robert Wick
Tel.: 0221/93 18 19-21
E-Mail: wick(at)asew.de
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Fon 0221 / 93 18 19 - 21
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