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ASEW begrüßt Fortschritt: „Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030“

(vom 10.01.2014)

Ein wichtiger Schritt für den Ausbau erneuerbarer Energien: Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) bewertet die nächste genommene Hürde für die künftige europäische Klima- und Energiepolitik positiv. Der Umwelt- und der Energieausschuss des EU-Parlaments haben sich in ihrem Initiativbericht unter anderem gemeinsam für ein Wachstum der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ausgesprochen und damit die Kommission aufgefordert, in ihrem anstehenden Weißbuch ambitionierte Ziele zu verfolgen.

Ein wichtiger Schritt für den Ausbau erneuerbarer Energien: Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) bewertet die nächste genommene Hürde für die künftige europäische Klima- und Energiepolitik positiv. Der Umwelt- und der Energieausschuss des EU-Parlaments haben sich in ihrem Initiativbericht unter anderem gemeinsam für ein Wachstum der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ausgesprochen und damit die Kommission aufgefordert, in ihrem anstehenden Weißbuch ambitionierte Ziele zu verfolgen.

Führende Europaabgeordnete sprachen sich in ihrer gestrigen Abstimmung für drei verbindliche und besser aufeinander abgestimmte Ziele aus: Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien auf 30 Prozent bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen in höherem Maße reduziert werden – bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990. Darüber hinaus haben die Politiker Verbesserungen im Bereich Energieeffizienz zugestimmt. „Das ist ein deutliches Zeichen für das von uns geforderte Ausbauziel im Bereich der erneuerbaren Energien“, sagt ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz. „Wir unterstützen diesen Schritt und hoffen, dass nun auch die letzte Hürde im EU-Parlament genommen wird.“ Im Februar steht noch die Abstimmung im Plenum des Parlaments an.

Die ASEW hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit 74 Verbänden und Energieunternehmen an einem Brief der Industrie beteiligt und darin ein verbindliches Ziel zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 gefordert, um langfristige und stabile Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft zu sichern. Zudem hatte sich die ASEW bereits Ende 2012 in einer eigenen Stellungnahme für ein verbindliches Ausbauziel ausgesprochen. In dieser Stellungnahme forderte die ASEW zudem eine bessere Verzahnung der drei Ziele und betonte, den Fokus nicht nur auf Großprojekte zu legen. Auch dieser Forderung wurde Rechnung getragen, indem die Abgeordneten in ihrer Abstimmung die Rolle der dezentralen Energieerzeugung hervorhoben.



ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

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