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ASEW zur EU-Energieeffizienzrichtlinie: Stadtwerke-Netzwerk für gerechte Lastenverteilung

(vom 15.06.2012)
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung ASEW begrüßt den gestern veröffentlichten Kompromiss zwischen EU-Rat, -Kommission und -Parlament zur EU-Energieeffizienz-Richtlinie. „Denn mit dem Kompromiss können die Mitgliedsstaaten der EU nun weitgehend selbst entscheiden, wie sie die verlangten 1,5 Prozent Energieeinsparung pro Jahr realisieren“, sagt ASEW-Geschäftsführerin Vera Litzka „Wir hoffen nun, dass der deutsche Gesetzgeber von diesem Recht Gebrauch macht und von einer alleinigen Verpflichtung der Energiewirtschaft absieht und weitere geeignete Akteure zur Erreichung der europäischen Energieeffizienzziele mit ins Boot holt.“

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung ASEW begrüßt den gestern veröffentlichten Kompromiss zwischen EU-Rat, -Kommission und -Parlament zur EU-Energieeffizienz-Richtlinie. „Denn mit dem Kompromiss können die Mitgliedsstaaten der EU nun weitgehend selbst entscheiden, wie sie die verlangten 1,5 Prozent Energieeinsparung pro Jahr realisieren“, sagt ASEW-Geschäftsführerin Vera Litzka „Wir hoffen nun, dass der deutsche Gesetzgeber von diesem Recht Gebrauch macht und von einer alleinigen Verpflichtung der Energiewirtschaft absieht und weitere geeignete Akteure zur Erreichung der europäischen Energieeffizienzziele mit ins Boot holt.“

Eine Verpflichtung der Energieunternehmen allein würde für diese einen kaum zu stemmenden personellen wie finanziellen Kraftakt bedeuten. Denn Maßnahmen zur Einsparung von Energie gebe es nicht umsonst, so Vera Litzka weiter. Zwar sieht der geschlossene Kompromiss in Artikel 6 noch immer vor, dass die Energieversorger und Energieverteiler die Einsparquote erfüllen müssen, stellt aber den einzelnen EU-Mitgliedsländern auch frei, alternative Maßnahmen zur Erreichung der Quote zu initiieren. „Damit ergibt sich die Chance für einzelne Länder, weitere Akteure zur Erreichung des Effizienzziels einzubinden“, sagt Vera Litzka. Nur so sei eine Erfüllung der Quote überhaupt möglich.

Als wichtiger Akteur auf der lokalen und regionalen Ebene leisten die Stadtwerke bereits seit vielen Jahren ihren Beitrag, Energieeffizienzpotenziale bei den Kunden zu heben – etwa durch gezielte Beratungen oder die Bereitstellung von innovativen Energiedienstleistungen. „Diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiter gehen und stetig neue Produkte entwickeln, um die noch bestehenden Effizienzpotenziale zu heben und unseren Teil zur Erreichung der europäischen Einsparziele zu leisten“, sagt Vera Litzka.

Wie genau diese Produkte und Dienstleistungen beschaffen sein könnten, diskutiert die ASEW in der kommenden Woche beim ASEW-Forum in Hannover. Unter dem Motto „Stadtwerke für mehr Energieeffizienz – wie wir gemeinsam die Energiewende schaffen stellt die Stadtwerke-Welt neue Ansätze vor, wie sich die Energieeffizienz bei den Kunden weiter steigern lässt. Zum Kompromiss bei der Richtlinie wird sich unter anderem die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europa-Parlament Rebecca Harms äußern. Mit dabei sind außerdem Vertreter von Verbänden und wissenschaftlicher Institute, die ebenfalls eine Einordnung der neuen Ergebnisse aus Brüssel vornehmen werden.

Das ASEW-Forum findet am 21. und 22. Juni 2012 in Hannover statt.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung auf www.asew.de.

 

ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

 

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Tel.: 0221 / 93 18 19-21

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Fon 0221 / 93 18 19 - 21
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