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BAFA veröffentlicht Audit-FAQs - Gute Chancen für Folgedienstleistungen

(vom 12.08.2015)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat einen Katalog mit Fragen rund um das Thema Energieaudit nach DIN EN 16247-1 zusammengestellt. Dieser ist das Ergebnis von Fragen, die während zahlreicher Auditprozesse auftauchten. Noch bis zum 5. Dezember 2015 können nicht als kleine und mittlere Unternehmen (Nicht-KMU) definierte Betriebe der Auditpflicht nachkommen. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) sieht gute Chancen, aus der Auditpflicht Folgedienstleistungen für Kunden zu entwickeln.

Insgesamt 66 Fragen geordnet in sechzehn Kategorien umfasst der Fragenkatalog, den das BAFA veröffentlicht hat. Die Zusammenstellung ist das Ergebnis von offenen Punkten, die sich aus der Praxis ergeben haben. „Viele der Energieauditoren und Unternehmen waren zwar auf die allgemeinen Anforderungen der Norm DIN EN 16247-1 vorbereitet“, sagt Janike Klement, Kunden- und Produkt-managerin bei der ASEW. „Doch im Verlauf von vielen durchgeführten Auditprozessen stießen sie immer wieder auf offene Punkte. Hier hat das BAFA nun Abhilfe geschaffen.“

Das BAFA geht in seinem Fragenkatalog sowohl auf grundlegende Fragen ein, etwa zur KMU-Definition, wie auch auf speziellere Themen, so zu Detailregelungen betreffend Multi-Site-Verfahren. Hinweise für Energieversorger und Contractoren sind ebenso Bestandteil des Fragenkatalogs wie Informationen zu Energieeffizienznetzwerken. „Die BAFA hat sich bemüht, den häufigsten Fragen rund um das Energieaudit gerecht zu werden“, so Klement. „Natürlich deckt der Fragenkatalog nicht jeden denkbaren Fall ab. Doch immerhin sind wichtige Fragestellungen, die der Verlauf der bisherigen Auditprozesse erbracht hat, hier zentral zusammengefasst einsehbar.“

Weniger als vier Monate bleiben indes noch, um ein Energieaudit fristgerecht durchzuführen. Wer den Auditprozess bislang noch nicht eingeleitet hat, sollte sich nun beeilen. Gerade für Stadtwerke bleibt das Geschäftsfeld Energieaudit aber auch über den Stichtag 5. Dezember hinaus interessant. Aus den erhobenen Daten ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte für Folgeangebote. Diese reichen von Mess-Dienstleistungen über die Weiterentwicklung der Audits zum Energiemanagementsystem bis hin zu Angeboten im Bereich Demand-Side-Management und Full-Service-Contracting.

„Die noch verbleibende Zeit zur Erfüllung der gesetzlichen Auditpflicht ist knapp bemessen“, so Daniela Wallikewitz, Geschäftführerin der ASEW. „Wer jetzt noch handelt, hat gute Chancen, das Energieaudit fristgerecht zum Abschluss zu bringen. Die ASEW unterstützt hierbei. Zudem beraten wir Interessierte, wie sich Energieaudits auch nach dem 5. Dezember 2015 für Folgedienstleistungen nutzbar machen lassen.“

Ihre Fragen rund um Energieaudits beantworten wir unter 0221.931819-12 oder klement@asew.de

 

ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Pro-dukte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungs-angebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

 

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