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COP23: Klimaschutz als Jahrhundertaufgabe

(vom 06.11.2017)

Köln – Bonn und Paris rücken bis zum 17. November 2017 ein kleines Stück zusammen: Mit der COP23 startet heute am Sitz des UN-Klimasekretariats die zweite Folgekonferenz des 2015 ausgehandelten Klimaabkommens von Paris. Gastgeberstaat ist die Republik Fidschi. Die Delegierten haben es in der Hand, über wirksame Klimaschutzmaßnahmen die Zukunft der gesamten Weltgemeinschaft entscheidend zu beeinflussen.

Die Herausforderung ist seit längerem bekannt: Wenn es nicht gelingt, die globale Erwärmung bei 1,5 Grad Celsius zu stabilisieren, wird sich das Gesicht des Planeten entscheidend verändern. Denn der Klimawandel beeinflusst viele nachgelagerte Faktoren soziologischer, politischer und ökonomischer Natur. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) sieht den Kampf gegen den Klimawandel denn auch als Jahrhundertaufgabe, der sich sämtliche gesellschaftlich relevanten Kräfte stellen müssen: „Ob weiter steigende Meeresspiegel, verstärkter Druck auf klimatisch exponierte Regionen und damit zusammenhängend eine stetig zunehmende Flüchtlingswelle oder ökonomische und politische Verwerfungen, die Staaten destabilisieren: Die Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels sind enorm – wenn die Welt dem nicht mit entschiedenen Maßnahmen einen Riegel vorschiebt“, sagt ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz.

Hierbei ist die gesamte Gesellschaft gefragt: Jeder ist betroffen, ein bloßes Zurücklehnen und Abwarten ist in Zukunft keine Option mehr. „Gerade der Energiewirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu“, so Wallikewitz weiter. „Die moderne Gesellschaft, zumal eine weithin digitale, ist ohne funktionierende Energieversorgung undenkbar. Mit der voranschreitenden Energiewende, dem Ausbau erneuerbarer Energien sowie der verstärkten Nutzung der Möglichkeiten der ebenfalls stetig schneller ablaufenden Digitalisierung gestaltet die Branche Klimaschutz aktiv mit. Vor allem Stadtwerke nehmen in der Umsetzung vor Ort eine entscheidende Funktion ein.“

Mit dem Label KLIMAfreundlich hat die ASEW parallel zu den Verhandlungen in Paris vor zwei Jahren ein Instrument zur Unterstützung der Stadtwerkewelt initiiert. Über den KLIMAfreundlich-Zähler verdeutlichen kommunale Energieversorger sowohl den Einfluss der Energiewirtschaft auf das Klima wie auch die Wirksamkeit einer Vielzahl eigener Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken. Neben der Darstellung in eingesparten Tonnen CO2 zeigen vor allem die alternativen Messgrößen gepflanzte Bäume sowie im Auto zurückgelegte Weltumrundungen, was jede nicht emittierte Tonne CO2 konkret bewirkt. Seit achtzehn Jahren haben ASEW-Mitglieder zudem die Möglichkeit, über eigene Ökoenergie-Marken Kunden ein kleines Stück täglichen Klimaschutz zu bieten.

Weitere Informationen zu den ASEW-Angeboten gibt es unter www.asew.de.

 

Die ASEW
Mit bundesweit mehr als 270 Mitgliedern ist die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die ASEW wurde 1989 aus dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heraus gegründet. Das Ziel: Eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das ASEW-Portfolio umfasst Produkte für Vertrieb und Kundenberatung, außerdem Seminare und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Markus Edlinger
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edlinger@asew.de

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