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Energieauditpflicht: ASEW zieht positive Zwischenbilanz

(vom 31.07.2015)

Bis zum 5. Dezember müssen alle nicht als kleine oder mittlere Unternehmen (Nicht-KMU) definierten Betriebe ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Ziel ist es, bei den Betroffenen eine Verbesserung der Energieeffizienz zu erreichen. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) hat Stadtwerke beim Auditprozess begleitet – und zieht nun eine sehr positive Zwischenbilanz.

Seit Anfang des Jahres hat die ASEW knapp 30 Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Fragen rund um die Energieauditpflicht durchgeführt. Die teilnehmenden Mitarbeiter von verschiedenen, nicht nur kommunalen Unternehmen wurden dabei unter anderem in der Durchführung eines Energieaudits geschult. „Viele Stadtwerke-Mitarbeiter verfügen über die passenden Fertigkeiten, um als Energieauditor zu agieren“, sagt Janike Klement, Kunden- und Produktmanagerin bei der ASEW. „Da der Energieauditprozess für die meisten Neuland ist, war das Interesse an belastbaren Informationen zum Ablauf natürlich groß.“

Mehr als 100 Vertreter von rund 60 Stadtwerken und anderen Unternehmen nahmen an den ASEW-Seminaren und -Workshops teil. Gut 30 Stadtwerke führten im Anschluss gemeinsam mit der ASEW eine Auditierung durch bzw. prüfen aktuell noch die Begleitung des Auditprozesses. „Die durchschnittlichen Kosten der bisherigen Projekte liegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Das ist, vor allem für kleine Unternehmen, kein geringer Betrag. Dennoch lohnt sich die Investition angesichts möglicher Einsparungen von bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs“, so Janike Klement.

„Unsere Erfahrungen zeigen eindeutig, dass viele kommunale Unternehmen die gesetzliche Pflicht nicht nur als solche sehen“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Sie nutzen die sich daraus ergebenden Chancen zum Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Viele Stadtwerke bauen dabei auf das Know-how, das die ASEW im Bereich Energieeffizienz bietet.“ Einen ASEW-Workshop, der beim Aufbau des Geschäftsfeldes unterstützt sowie Hinweise für den Vertrieb entsprechender Dienstleistungen gibt, haben bis dato Vertreter von gut 20 Stadtwerken besucht.

Gut vier Monate bleiben noch, um ein Energieaudit fristgerecht durchzuführen. Doch diese Frist verstreicht rasch. „Alle, die zu einem Energieaudit verpflichtet sind, den Prozess jedoch noch nicht eingeleitet haben, sollten sich nun beeilen“, so Daniela Wallikewitz. „Die noch verbleibende Zeit ist knapp bemessen. Die ASEW unterstützt gerne dabei, die Auditpflicht innerhalb der Frist zu erfüllen.“

Ihre Fragen rund um Energieaudits beantworten wir unter 0221.931819-12 oder klement@asew.de.

 

ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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