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Senkung der EEG-Umlage: Weitergabe brächte Haushalten nur Kleinst-Entlastung

(vom 17.10.2014)

Die Übertragungsnetzbetreiber haben die Höhe der EEG-Umlage für 2015 bekanntgegeben: Erstmals seit ihrer Einführung 2000 sinkt die Umlage für Privathaushalte leicht von 6,24 auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Trotz damit verbundener Erwartungen an sinkende Energiepreise gibt es für Preissenkungen wenig Spielraum. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) rät deshalb zu einer offensiven Kommunikationsstrategie in Richtung Stadtwerke-Kunden.

Die Übertragungsnetzbetreiber haben die Höhe der EEG-Umlage für 2015 bekanntgegeben: Erstmals seit ihrer Einführung 2000 sinkt die Umlage für Privathaushalte leicht von 6,24 auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Trotz damit verbundener Erwartungen an sinkende Energiepreise gibt es für Preissenkungen wenig Spielraum. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) rät deshalb zu einer offensiven Kommunikationsstrategie in Richtung Stadtwerke-Kunden.

Die Senkung der EEG-Umlage im kommenden Jahr basiert vor allem auf einem Einmaleffekt. Gründe hierfür sind die unterdurchschnittliche Einspeisung von Energie aus Wind- und Photovoltaikanlagen sowie der ebenfalls hinter den Erwartungen zurückgebliebene Ausbau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Daher wurde die Liquiditätsreserve 2014 anders als in den vergangenen Jahren nicht in Anspruch genommen. Es ergibt sich ein positiver EEG-Kontostand zum 30. September 2014 in Höhe von 1,38 Milliarden Euro.

Mit den in den Medien verbreiteten Informationen wächst bei Verbrauchern nunmehr die Erwartung, dass in der Folge die Strompreise 2015 sinken. Diese Haltung wird verstärkt durch die Prognose über die Entwicklung der Einkaufspreise an der Strombörse EPEX. Der Trend zeigt hier für die nächsten Jahre nach unten. Da zugleich jedoch mit einem weiterhin hohen Niveau an Steuern, Umlagen und Abgaben sowie tendenziell steigenden Netzentgelten zu rechnen ist, besteht wenig bis kein Spielraum für größere Strompreisreduzierungen.

„Für den Durchschnittshaushalt ergibt sich eine jährliche Ersparnis von gerade drei Euro. Dies muss den Kunden entsprechend kommuniziert werden“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Bei der Umsetzung helfen wir Stadtwerken mit unserem Angebot. Gerade Stadtwerke können ihre Alleinstellungsmerkmale, unmittelbare Kundennähe und regionale Verankerung, ausspielen. Diese Vorteile gilt es, aktiv zu kommunizieren und entsprechend zu nutzen.“

Die ASEW bietet neben ansprechenden und informativen Erklärfilmen zu den Bestandteilen des Strompreises auch Seminare für Stadtwerke-Mitarbeiter zu den Themen Kundenansprache, zielgruppengerechte Kundenberatung und Energieeffizienzangebote sowie verschiedene Online-Beratungswerkzeuge. Einen Überblick der ASEW-Angebote bietet unsere Homepage www.asew.de.

 

ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ansprechpartner: Markus Edlinger
Tel.: 0221 / 93 18 19-21
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