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Stadtwerke zentral bei Umsetzung des Weltklimavertrags

(vom 17.12.2015)

Die UN-Klimakonferenz ist wie erwartet mit dem Beschluss eines verbindlichen Weltklimavertrages zu Ende gegangen. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) begrüßt die Einigung und begleitet Stadtwerke weiterhin dabei, einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Erstmals liegt jetzt ein Klimavertrag vor, an dem sich neben Industrie- auch Schwellen- und Entwick-lungsländer beteiligen. Auch wenn dieser keine Emissionsminderungsziele auflistet, sind doch zwei Kernziele verbindlich fixiert: Die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen sowie die Absicht, in der zweiten Jahrhunderthälfte ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und -Absorption zu erreichen. Damit ist der Weg, der vor mehr als 20 Jahren in Berlin begann, nun konsequent zu Ende gegangen worden.

„Die Delegierten in Paris haben deutlich gemacht, wie wichtig Klimapolitik im 21. Jahrhundert ist“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Die deutschen Stadtwerke spielen hier bereits seit Jahren eine aktive Rolle – besonders bei der regionalen Ausgestaltung. Die Ergebnisse der Klimakonferenz sind in jedem Fall zu begrüßen. Wie auch bei der Gestaltung der Energiewende werden Stadtwerke eine entscheidende Rolle für das Erreichen der festgesetzten Ziele einnehmen.“

Konkret soll der Höhepunkt der CO2-Emissionen so schnell wie möglich erreicht werden. Auf eine unter anderem von Deutschland gewünschte Formulierung wie Dekarbonisierung oder Treibhausgas-Neutralität konnte sich die Konferenz indes nicht einigen. Die Staaten erkennen aber die Bedeutung von Verlusten und Schäden an, die durch den Klimawandel entstanden sind.

„Die getroffenen Vereinbarungen sind ein erster wichtiger Schritt. Sie müssen nun in der Realität, das heißt in den Nationalstaaten, auch durch eine entsprechende Politik bzw. Gesetzgebung umgesetzt werden“, so Daniela Wallikewitz. „Viele Unternehmen in der Energiebranche sind hier auf einem guten Weg. Die stetig steigende Produktion erneuerbarer Energien – 2015 mehr als ein Drittel des deutschen Strommixes – sowie die weiterhin hohen Zustimmungsraten in Deutschland zur Energiewende zeigen dies eindrücklich. Auf diesem Weg müssen wir alle nun gemeinsam weiter voranschreiten.“

Die ASEW begleitet Stadtwerke hierbei. Neben der Möglichkeit zur Klimaneutralstellung der Stadtwerke-Geschäftsstelle bietet die ASEW flexibel und individuell anpassbare Ökoenergieprodukte sowie seit kurzem mit dem Label KLIMAfreundlich ein Instrument zur effizienten Kommunikation der vielfältigen Stadtwerke-Klimaschutzaktivitäten. Detaillierte Informationen zum gesamten ASEW-Angebot erhalten Sie unter 0221.931819-31 oder dittrich@asew.de.

 

ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist mit bundesweit mehr als 270 Mitgliedern das größte deutsche Stadtwerke-Netzwerk für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die ASEW wurde 1989 aus dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) heraus gegründet. Das Ziel: Eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für Vertrieb und Kundenberatung, außerdem Seminare und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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