Strommarkt im Umbruch: Stadtwerke sollten gewappnet sein

(vom 28.11.2014)

Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G), Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“, Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) – die Energiewirtschaft steht in den nächsten Monaten vor großen Herausforderungen. Wie können Stadtwerke diesen langfristig aufgestellt begegnen? Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) rät dazu, die Änderungen aufmerksam zu verfolgen und sich aktiv in den Diskussionsprozess einzubringen.

Das Bundeswirtschaftsministerium und die ihm unterstellten Behörden haben in den letzten Monaten eine rege Tätigkeit auf dem Feld Energiewirtschaft entfaltet. Einige dieser Aktivitäten sind auf die nächsten Monate gerichtet, die meisten Maßnahmen sind jedoch als langfristige Strategie angelegt. Neben der Verpflichtung der Nicht-KMU zu regelmäßigen Energieaudits wird dies besonders im Grünbuch sowie dem bevorstehenden Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) deutlich.

Mit dem Grünbuch liegen die Eckpunkte für das deutsche Strommarktdesign der Zukunft vor. Der Entwurf steht bis Anfang März 2015 zur Diskussion offen. Ziel ist das Inkrafttreten gesetzlicher Regelungen bis Ende 2015.

Der NAPE steckt den Rahmen für den ökologischen Erfolg der Energiewende ab. Bereits im ersten Satz des Entwurfes wird das ehrgeizige Ziel deutlich: „Energieeffizienz ist der schlafende Riese der Energiewende. NAPE weckt diesen Riesen auf.“ Mit Schwerpunkten in der Gebäudesanierung und auf neuen Geschäftsmodellen sollen die deutschen Einspar- und Klimaschutzziele gefördert werden.

Die ASEW rät Stadtwerken, sich zu informieren und aktiv in den Diskussionsprozess einzubringen. „Die Ausrichtung des künftigen deutschen Strommarktes ist eine entscheidende Frage auch für Stadtwerke“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Nur durch das aktive Einbringen in die Diskussion können Stadtwerke auch Einfluss auf diesen Prozess nehmen. Andernfalls werden sie vor vollendete Tatsachen gestellt, die unter Umständen weder den Interessen der Stadtwerke, noch denen ihrer Kunden entsprechen.“ Die ASEW bietet mit den Arbeitskreisen ein Forum für entsprechende Diskussionen und Abstimmungen. Die Arbeitskreise sind zudem eine gute Plattform, gemeinsam an Lösungen – etwa in Form konkreter Geschäftsmodelle – für die anstehenden Herausforderungen zu arbeiten. Damit treten Stadtwerke den kommenden Jahren gut gerüstet entgegen.


ASEW-Profil

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.

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