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Strompreise 2015: Umlagen und Zuschläge sinken leicht, Netzentgelte steigen

(vom 28.10.2014)

Mit dem KWK-G Zuschlag ist das letzte Element der staatlich reglementierten Anteile des Strompreises für das Jahr 2015 bekannt. Im Verbund mit den steigenden Netzentgelten weist die Tendenz nach oben. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) rät Stadtwerken deshalb zu einer pro-aktiven Kommunikationsstrategie.

Mit dem KWK-G Zuschlag ist das letzte Element der staatlich reglementierten Anteile des Strompreises für das Jahr 2015 bekannt. Im Verbund mit den steigenden Netzentgelten weist die Tendenz nach oben. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) rät Stadtwerken deshalb zu einer pro-aktiven Kommunikationsstrategie.

Mit dem KWK-Aufschlag sowie der Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV haben die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die relevanten Zahlen zu Umlagen für das Jahr 2015 vorgelegt. Endverbraucher im niedrigeren Verbrauchssegment werden künftig durch geringere Umlagen belastet. Insgesamt schlagen die Umlagen und Zuschläge mit 6,616 Cent je Kilowattstunde netto zu Buche.

Parallel hierzu haben auch die Übertragungsnetzbetreiber ihre voraussichtlichen Netzentgelte für 2015 veröffentlicht. Während die Entgelte bei 50 Hertz um etwa fünf Prozent sinken, erhöhen diese sich bei Tennet und Amprion jeweils um knapp fünf Prozent, bei Transnet BW steigen die Netzentgelte 2015 voraussichtlich sogar um 45 Prozent.

Obwohl der Strompreis an der Strombörse EEX weiter nach unten tendiert, zeigt die Tendenz für Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Zuschläge, die drei Viertel des Strompreises ausmachen, nach oben. Damit ist mittel- wie langfristig kaum mit großen Spielräumen für Preissenkungen zu rechnen.

„Aufgrund der Berichterstattung zur erstmalig gesunkenen EEG-Umlage erwarten die Endkunden für 2015 sinkende Strompreise. Wenn diese ausbleiben oder nur kurzfristig nach unten angepasst werden, sollte dies entsprechend frühzeitig kommuniziert werden“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Hierbei helfen wir Stadtwerken mit unserem Angebot. Gerade die Alleinstellungsmerkmale der Stadtwerke, unmittelbare Kundennähe und regionale Verankerung, sollten diese aktiv ausspielen. Diese Vorteile gilt es nun, den Kunden zu kommunizieren.“

Die ASEW bietet neben ansprechend gestalteten, informativen Erklärfilmen zu den Bestandteilen des Strompreises auch Seminare für Stadtwerke-Mitarbeiter zu den Themen zielgruppengerechte Kundenberatung, Erstattungspotenziale bei der Energiebesteuerung und Energieeffizienzangebote sowie verschiedene Online-Beratungswerkzeuge. Einen Überblick der ASEW-Angebote bietet unsere Homepage www.asew.de.  


ASEW-Profil
Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist ein Fachverband, dem bundesweit über 270 kommunale Versorgungsunternehmen angehören. Die ASEW wurde 1989 als Arbeitsgemeinschaft im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem Ziel gegründet, eine rationelle, sparsame und umweltschonende Energie- und Ressourcenverwendung zu fördern. Die ASEW berät und unterstützt ihre Mitglieder in diesen Bereichen und entwickelt für sie innovative Produkte und Dienstleistungen, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Das Portfolio der ASEW umfasst Produkte für den Vertrieb, Kundenberatung, Seminare, Informationstage und Qualifizierungsangebote sowie eine Kunden- und Fördermittelberatung.


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