Ökostrom

Ökostrom

Als Ökostrom, Grünstrom oder Naturstrom wird ganz allgemein Strom aus erneuerbaren Energien bezeichnet – also Strom aus Photovoltaik-, Windkraft-, Biomasse- oder Wasserkraftanlagen. In der Regel erfolgt die Abgrenzung von Ökostrom gegenüber atomarem oder fossilem konventionellem, in Großkraftwerken erzeugtem Strom.

Allerdings ist „Ökostrom“ kein geschützter Begriff mit einer einheitlichen Definition. Daher geht zertifizierter Ökostrom, etwa mit einem Gütesiegel oder Label versehen wie bei unserem energreen- und watergreen+-Produkt, über die Mindestanforderungen hinaus und bescheinigt etwa einen zusätzlichen Ausbau erneuerbarer Energien. Dies wird beispielsweise durch einen Strom-Aufpreis erreicht, der in neue Anlagen investiert werden muss (energreen-Modell).

Um den Ökostrommarkt für den Endkunden nachvollziehbarer und verlässlicher zu machen, gibt es in Deutschland das sogenannte Herkunftsnachweisregister (HKNR) für Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Das HKNR wird vom Umweltbundesamt betrieben. Das Register ist für die Entwertung sogenannter Herkunftsnachweise vorgeschrieben. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass einmal eingespeister Ökostrom auch nur einmal an Endkunden geliefert wird.

Der Energieversorger muss für verkauften Ökostrom die entsprechende Menge an Herkunftsnachweisen entwerten. Nur nach einer solchen Entwertung darf Ökostrom in der Stromkennzeichnung ausgewiesen werden.

Ansprechpartner Christian Esseling

Wirt.-Geogr. (M.A.) Christian Esseling
Projektmanager Vertriebslösungen
Ökoenergie-Produkte
Telefon: 0221 / 931819 -31

Das zeigt: Mit dem Bezug von Ökostrom leisten Verbrauche einen Beitrag zur Energiewende in Europa. Unabhängig davon, können Verbraucher den Bau von Erneuerbare-Energie-Anlagen unterstützen, etwa durch den Bau einer eigene PV- oder Solarthermie-Anlage, die Beteiligung an einem Windpark der die Nutzung der Geothermie.