Photovoltaik

Photovoltaik

Der Markt für Photovoltaik hat sich in den letzten Jahren erholt und erlebt eine deutliche Zunahme der Nachfrage. Hierfür verantwortlich sind gesunkene Preise bei Modulen, Wechselrichtern und Speichern sowie der Wunsch vieler Anlagenbetreiber, zukünftig unabhängiger von möglichen Strompreissteigerungen zu sein. So sind Eigenverbrauchsquoten kleiner PV-Anlagen von rund 30 Prozent des mit der Solaranlage produzierten Stroms ohne Speicher möglich, mit Speicher kann der Wert sogar auf 60 Prozent erhöht werden.

Stadtwerke spielen im Zuge der Energiewende beim Ausbau Erneuerbarer Energien eine immer größere Rolle. Hauseigentümer, die nicht selbst in eine eigene Photovoltaikanlage investieren und trotzdem selbsterzeugten Strom zur Eigenversorgung nutzen möchten, können sich vielerorts von ihrem lokalen Energieversorger ein Pachtangebot unterbreiten lassen. Das Stadtwerk ist hierbei Eigentümer der PV-Anlage und der Kunde als Pächter der Anlage der Anlagenbetreiber. Im Pachtmodell können solarinteressierte Kunden oft von umfassenden Dienstleistungspaketen profitieren und bekommen eine Rundum-Sorglos-Lösung aus einer Hand geboten. Es kommt somit also zu einer Win-win-Situation für den Kunden (Pächter) und das Stadtwerk (Verpächter). Und auch mit dem Kauf einer PV-Anlage können sich diese Pachtangebote messen lassen.

Ansprechpartnerin Gloria Schmidt

Gloria Schmidt (M.Sc.)
Projektmanagerin Photovoltaik & Post-EEG
Telefon: 0221 / 931819 -28

Foto: Photovoltaik auf der Wiese

Außerdem ermöglicht das Photovoltaik-Angebot eines lokalen Energieversorgers eine optimale Möglichkeit des Cross-Sellings. So sind zunehmend auch Wallboxen oder Wärmepumpen für Anlagenbetreiber von Photovoltaik-Anlagen interessant. Diese können beispielsweise auch in einem Kombinationsangebot, inklusive einem Energiemanagement-System, angeboten werden.