Wärmepumpe

Wärmepumpe

Bauherren und Sanierer sind konstant auf der Suche nach technologischen Möglichkeiten, um möglichst modern, komfortabel und kostengünstig zu wohnen. Anforderungen an Neubauten werden regelmäßig verschärft und die Erreichung der Energieeinsparverordnung (EnEV)-Vorgaben wird durch klassische Brennwertheizungen immer komplexer.

Wärmepumpen (Luft/Wasser – oder Sole/Wasser) erfüllen die Anforderungen der EnEV als alleinstehende Technologie und sind schonend für die Umwelt. Aber nicht nur die Fähigkeit ein Gebäude zu Wärmen und zu Kühlen ist einer der großen Vorteile für Häuslebauer oder Sanierer – besonders vor dem Hintergrund steigender Temperaturen im Zuge des Klimawandels. Und ja, mit einer Wärmepumpe betreiben Sie aktiven Klimaschutz, denn sie heizen mit Umweltwärme.

Wärmepumpen im Neubau

In jedem dritten Neubau werden heute in Deutschland Wärmepumpen installiert. Ein Trend, der durch die Vorgaben der EnEV und die steigenden Ansprüche an ein modernes Heizsystem zustande kommt. Wärmepumpen erfüllen problemlos die Vorgaben der Energieeinsparverordnung und sind förderfähig. Es ist kein Gasanschluss erforderlich und durch die Nutzung der Umweltwärme ist der Standard KfW 55 erreichbar.

Auch in punkto Energieeffizienz liegen Wärmepumpen vorne; sei erzeugen mit einer Kilowattstunde Strom je nach Jahresarbeitszahl drei bis fünf Kilowattstunden Wärme. Wärmepumpen machen unabhängig vom Rohstoffimport und können in Kombination mit einer Solaranlage den Grad der Eigenversorgung zu erhöhen. Hierbei ist der Blick in die Zukunft hinsichtlich E-Mobilität und Batteriespeicher wichtig zu erwähnen.

Ansprechpartner Friedemann Reuschel

Friedemann Reuschel (M.A.)
Projektmanager Geschäftsfeldentwicklung
EDL-Plattform frieda
Telefon: 0221 / 931819 -14

Für welche Gebäude im Bestand kommt eine Wärmepumpe in Frage?

Die Wärmepumpe ist ein Wärmeerzeuger (Niedertemperatur). Wichtig ist deshalb, dass der energetische Standard des Hauses und die Größe der Heizflächen zu den niedrigen Vorlauftemperaturen (unter 50 °C) passen, die das Wärmepumpensystem für einen effizienten Betrieb benötigt. Eine Fußbodenheizung, die mit einer Vorlauftemperatur von maximal 35 °C läuft, ist dazu nicht zwangsläufig erforderlich, ebenso wenig eine aufwändig gedämmte Fassade.

Eine Testmöglichkeit ob Ihr Altbau oder Bestandgebäude die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe erfüllt, ist im Winter einfach zu erfüllen. An einem kalten Tag wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf um die 50 Grad gestellt. Wenn die Heizkörper (Thermostat aufdrehen nicht vergessen!) es schaffen, eine gemütliche Raumwärme zu erzeugen, dann sollte Heizfläche und Energiestandard Ihres Gebäudes für einen Betrieb einer Wärmepumpe ausreichend sein. Dies ist jedoch nur ein grober Test – für eine qualifizierte Beurteilung ziehen Sie bitte Ihren lokalen Heizungsbauer oder Ihr Stadtwerk zu Rate.

Auch die Förderprogramme von Land und Bund sind durchaus attraktiv. So sind lokale und regionale Förderungen möglich, aber nicht bundesweit verfügbar. Das BAFA stellt hierfür eine übersichtliche Darstellung zu den unterschiedlichen Förderungen für die jeweiligen Typen der Wärmepumpe zur Verfügung.

Foto: Wärmepumpen