PV: Zubauziel 2026 vorzeitig erreicht

vom 20.08.2026

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Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland hat das Jahresziel für 2026 frühzeitig erreicht. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mitteilte, habe die installierte Leistung die Marke von 128 Gigawattpeak überschritten. Trotz des Erfolges sorgt sich der Verband, dass die nächsten Etappenziele in Gefahr sein könnten.

Wegen geplanter Änderungen der politischen Rahmenbedingungen fürchtet er einen Ausbauknick.

BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig nannte den 128-Gigawatt-Meilenstein „ein[en] Erfolg. Doch wer daraus schließt, der Solarausbau laufe jetzt von allein, irrt“. Bis 2030 müssten noch rund 87 Gigawatt Solarleistung hinzukommen. Dafür müsse das jährliche Ausbautempo steigen statt sinken. Laut Gesetz soll 2030 die Marke von 215 Gigawatt erreicht werden, bis 2040 sollen es sogar 400 Gigawatt werden.

Das Gesetz wird zwar derzeit überarbeitet, der aktuelle Entwurf sieht aber keine Änderung dieser Werte vor. Um das Ziel von 215 Gigawatt in 2030 zu erreichen, brauche man aber einen Zubau von 20 Gigawattpeak pro Jahr.

In den beiden vergangenen Jahren wurden laut BSW-Solar jeweils rund 17,5 Gigawattpeak PV-Leistung installiert. Im ersten Halbjahr 2026 waren es gut 7,5 Gigawattpeak. Das ist zwar etwas mehr als im Vorjahreszeitraum, doch der Verband vermutet hier auch Vorzieheffekte wegen wegfallender Förderung.