HKN-Sammelausschreibung: Über 330 Gigawattstunden beschafft

vom 30.10.2026

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Die zweite ASEW-Sammelausschreibung 2026 für Herkunftsnachweise (HKN) war ein voller Erfolg. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- & Wasserverwendung (ASEW) konnte für insgesamt 17 Stadtwerke mehr als 330 Gigawattstunden Herkunftsnachweise beschaffen. Die georderten Mengen verteilen sich auf drei Qualitätsstufen sowie Produktionsjahre bis einschließlich 2029.

Die höchsten Beschaffungsmengen entfallen dabei auf die Produktionsjahre 2027 und 2028. Zwar fiel das Volumen geringer aus als bei der ASEW-Sammelausschreibung im Frühjahr 2026, bei der rund 600 Gigawattstunden für 16 Stadtwerke beschafft wurden. Dennoch zeigt das Ergebnis erneut den Mehrwert der gemeinsamen Beschaffung im Netzwerk. „Mit der Bündelung der Nachfrage schaffen wir für unsere Mitglieder attraktive Marktchancen und reduzieren zugleich den individuellen Beschaffungsaufwand erheblich“, ist Patrick Niehaves, Senior Projektmanager Umweltaussagen und Kompensation bei der ASEW, überzeugt. „Auch diesmal konnten wir gute Preise aushandeln und die Interessen der teilnehmenden Stadtwerke erfolgreich vertreten.“

Für die ASEW bestätigt die erfolgreiche Sammelausschreibung einmal mehr den Nutzen gemeinsamer Beschaffungsmodelle. Durch Marktbeobachtung, Ausschreibungsmanagement und die Bündelung von Mengen unterstützt die ASEW ihre Mitgliedsunternehmen dabei, Herkunftsnachweise effizient, marktnah und zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu beschaffen. Damit stärkt das Netzwerk die Position der Stadtwerke im wachsenden Markt für Ökostromprodukte im Zuge der Energiewende.

Weitere Details zum Angebot und den Aktivitäten des Ökoenergiebereichs der ASEW gibt es auf der ASEW-Webseite.