
Die USA, seit längerem bereits offen kein Freund des Projektes NordStream 2, wollen mit Sanktionen gegen die Pipeline vorgehen. Das US-Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten eine Mehrheit besitzen, hat die Strafmaßnahmen beschlossen.
Die deutsche Wirtschaft in Russland hat die geplanten Sanktionen verurteilt. Der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer, Matthias Schepp, sagte, man solle auf Sanktionen, die Europa schädigen, mit Gegensanktionen antworten. Die USA wollten mit den Sanktionen den Verkauf des teureren amerikanischen Flüssiggases nach Europa fördern.