Themen im Fokus: Post-EEG

vom 21.10.2020

Für die Energiewirtschaft ist eine durchaus herausfordernde Zeit. Das liegt zum großen Teil daran, dass aktuell viele bisher gut laufende Geschäftsmodelle beginnen zu schwächeln und sich neue Geschäftsmodelle abzeichnen, deren frühzeitige Besetzung über die künftige Rolle, die Stadtwerke im europäischen Energiemarkt spielen werden, entscheiden. Hier den Überblick zu behalten ist ebenso essenziell wie schwierig. Die ASEW bietet dabei Unterstützung. Mit unserer neuen Serie „Themen im Fokus“.

Hier fassen wir künftig Themen, die für Stadtwerke von Interesse sind, kompakt zusammen. Dabei bieten wir nicht nur Erklärungen, sondern zeigen, wo Herausforderungen liegen, wenn man diese Geschäftsfelder besetzen will, aber auch, welche Lehren Unternehmen im Netzwerk bereits gezogen haben.

Den Anfang macht das Thema Post-EEG. Ab 2021 werden die ersten Erzeugungsanlagen, die per Einspeisevergütung über das EEG gefördert wurden, das Ende der 20jährigen Förderperiode erreichen.


Quelle: Übertragungsnetzbetreiber & Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Hier bietet sich für Stadtwerke ein neues Geschäftsmodell: Viele der ausgeförderten Anlagen sind weiterhin (und noch auf viele Jahre) betriebsfähig. Damit benötigen die Anlagen aber ab 2021 eine wirtschaftliche Perspektive, soll es nicht zu einem massiven Rückbau kommen. Daraus ergibt sich eine ganze Reihe an Dienstleistungen, die Stadtwerke erbringen können: Vom Anlagencheck über die regelmäßige Wartung oder die Aufrüstung mit einem Speichersystem bis zur Stromabnahme über PPA.

Ansprechpartnerin
Gloria Schmidt
0221.931819-28
schmidt@asew.de