Der Bund ist davon überzeugt, dass der Markthochlauf für grünen Wasserstoff bevorsteht. Dafür setzte das Bundeswirtschaftsministerium nach eigenen Worten einen weiteren wichtigen Schritt durch die Gründung der H2Global-Stiftung durch 16 Unternehmen. Damit sei „ein weiterer wichtiger Meilenstein für den internationalen Markthochlauf von grünem Wasserstoff geschafft“.
Über die H2Global-Stiftung sollen grüner Wasserstoff oder dessen Derivate im Ausland mit langfristigen Verträgen angekauft und in Deutschland über jährliche Auktionen wiederverkauft werden. Langfristige Abnahmeverträgen schafften nach Ansicht des BMWi Planungs- und Investitionssicherheit für die Wirtschaft. Vom Bund gibt es dafür auch eine Förderung: Etwa 900 Millionen Euro fließen, um zeitlich befristet die Differenz zwischen Ankaufspreis der Wasserstoffderivate und Verkaufspreis im Inland auszugleichen und so einen weiteren Anreiz für den Markthochlauf zu setzen.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zufolge stelle die Stiftung „ein herausragendes Beispiel für die Kopplung einer innovativen Industrie mit einer nachhaltigen Energiepolitik [dar]. Dabei leistet H2Global einen wichtigen Beitrag für einen wettbewerbsstarken und klimaneutralen Technologiestandort Deutschland.“