Lange war der Austausch zu aktuellen Themen nur online möglich, nun machte der Arbeitskreis Energiemanagementsysteme einen großen Schritt Richtung Normalität: Erstmals tagte der Arbeitskreis wieder vor Ort, wenn auch vorsichtshalber in kleiner Runde und mit großem Abstand! Es war die erste Präsenzsitzung des Arbeitskreises seit März 2020. Seitdem war der Arbeitskreis in fast 20 Sitzungen lediglich digital zusammengekommen.
Im Mittelpunkt der ersten Präsenzsitzung seit 19 Monaten standen vor allem Neuigkeiten rund um Schulungsanforderungen für Energiemanager:innen und Energieauditor:innen. Hier steht möglicherweise eine Novelle des EDL-G im Raum, die mit der Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie zusammenhängt. Zudem diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Weiterentwicklung des Gremiums, die mit den steigenden Anforderungen im Kontext des Themas Klimaschutz nötig wird. Einen Schwerpunkt bildete auch die fast schon Dekonstruktion der neuen Förderrichtlinie für die Bundesförderung Energie- und Ressourcceneffizienz in der Wirtschaft.
Zwei Tage des intensiven Austausches gingen schnell vorbei. Das Fazit zog ASEW-Arbeitskreiskoordinator Richard Orth: „Die Online-Sitzungen des Arbeitskreises haben den Kontakt auch unter Pandemiebedingungen nicht abreißen lassen. Aber Vernetzung und Austausch lässt sich so nicht 100prozentig ersetzen. Wir freuen uns alle darauf, wenn Präsenzsitzungen auch in größerer Runde wieder möglich werden!“