Die Dezember-Soforthilfe wurde von den deutschen Energieversorgern weitgehend reibungslos abgewickelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stichproben-Befragung unter den Mitgliedern des VKU. Demnach hat die Aussetzung des Dezemberabschlages für Gas- und Fernwärmekunden nur in Einzelfällen zu Problemen geführt.
So berichtete etwa ein EVU, dass wegen eines Systemfehlers die Abschlagszahlung für Erdgas nicht komplett ausgesetzt, sondern in den Januar verschoben worden sei.
Wie der VKU mitteilte, verlief auch die Rückerstattung an die 1.500 Erdgaslieferanten und Fernwärmeversorger „überwiegend problemlos“.
Eine bedeutende Hürde für die Versorger seien in jedem Fall die großen Mengen von Anrufen und E-Mails in den Kundenzentren gewesen. Die VKU-Abfrage ergab, dass der Informationsbedarf bei Verbraucherinnen und Verbrauchern weiterhin extrem groß ist. Im Fokus der Fragen stünden dabei der Start der Gas-/Wärme- sowie Strompreisbremse. Dieser Aufwand stelle eine ganz erhebliche Belastung für die Unternehmen dar.