Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch ist auch im ersten Halbjahr 2023 weiter gestiegen. Er lag bei rund 52 Prozent und damit um drei Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2022. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor.
Einen hohen Anteil daran trägt die Sonnenenergie. Denn vor allem im Mai sei der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch mit 57 Prozent wegen des sonnigen Wetters ungewöhnlich hoch gewesen. Photovoltaik-Anlagen haben damals so viel Strom wie noch nie erzeugt. Und dieser Rekord könnte im Juni nochmals übertroffen werden.
Rund 42 Prozent des erzeugten regenerativen Stroms stammt von Onshore-Windrädern, gut ein Viertel aus Solaranlagen.