Die Stadtwerke-Initiative Klimaschutz hat eine Bilanz ihres ersten Arbeitsjahres vorgelegt. Im ersten Jahresbericht blickt die von der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) koordinierte Initiative auf das erste, mit 18 Monaten (dank sei der Energiekrise) längere Jahr ihrer Tätigkeit zurück. Auf 62 Mitglieder ist die Stadtwerke-Initiative Klimaschutz seit ihrer Gründung im Januar 2022 gewachsen. Davon mussten 49 Stadtwerke bis Ende 2022 sowohl eine Treibhausgasbilanz erstellen, als auch darauf aufbauende Dekarbonisierungsstrategie erarbeiten. Die 49 Stadtwerke erfüllten diese Anforderungen im ersten Anlauf!
Kumuliert stehen die 49 Unternehmen für fast 17 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Diese zu reduzieren haben sie sich gemeinsam auf die Fahnen geschrieben. Mehr als die Hälfte hat sich dafür Neutralitätsziele bis zu einem bestimmten Stichdatum verordnet. Gut ein Viertel flankiert dieses übergeordnete Ziel durch Reduktionsziele, ein Zehntel durch Ausbauziele. „Dieses erste Ergebnis unserer Arbeit in den zurückliegenden 18 Monaten kann sich sehen lassen“, ist Maria Möhner, Projektmanagerin Klimaschutz bei der ASEW und als Koordinatorin für die Initiative zuständig, sicher. „Es zeigt zugleich, welch hohen Stellenwert der Klimaschutz bei den Initiative-Mitgliedern genießt. Durch die zahlreichen bereits umgesetzten wie auch geplanten Maßnahmen kommen die Stadtwerke ihrer regionalen Verantwortung nach – und tragen so peu à peu das ihre zum Erhalt unser aller Lebensqualität bei.“
Das wurde auch beim zurückliegenden Jahresevent der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz deutlich. Mehr als 100 Vertreter von rund 60 EVU waren dabei, als die ASEW hier die erste Bilanz der Initiative-Arbeit zog. „Zentral für den Erfolg waren die zahlreichen, stets engagierten und mit viel Herzblut an der Sache mitarbeitenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Initiativemitglieder“, ist Maria Möhner überzeugt. „Sie sind es auch, die die Kriterien der Initiative vor Ort gelebt haben und durch zahlreiche Einzelmaßnahmen dazu beitragen, dass alle teilnehmenden Unternehmen nun gemeinsam ein derart positives Fazit ziehen können.“
Zum Jahresbericht geht es hier. Details zur Arbeit der Initiative liefert die Webseite der Initiative unter www.stadtwerke-klimaschutz.de.