In der diesjährigen Jahresveranstaltung der Initiative Energie- und Klimaschutznetzwerke in Berlin warfen Politik und Interessierte einen Blick auf die Entwicklung dieses für die Industrie in Deutschland immens wichtigen Bereiches. Dass diese Aussage nicht übertrieben ist, zeigt das Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das Bundeswirtschafts- und -klimaschutzminister Robert Habeck selbst sprach.
Leitfrage der Veranstaltung war, wie sich die Netzwerke weiterentwickeln. Dabei dachten viele an Auswirkungen etwa des immer wichtiger werdenden Komplexes Nachhaltigkeit in Unternehmen – auch wenn Energieeffizienz als Leitthema natürlich unangefochten bleibt. Übergreifender Konsens war, dass Energieeffizienz-Netzwerke (EEN) den Beteiligten dabei helfen, sicherer durch den Dschungel an rechtlichen Anforderungen und Förderungen zu navigieren; beides wird immer komplizierter!

Die ASEW konnte sich vor Ort durch die Leitung einer Themeninsel zu erfolgreicher Netzwerkarbeit positionieren – die Frage war hier oftmals, wie die Netzwerke dauerhaft interessant bleiben und sich stetig am Puls der Zeit bewegen. Der Erfahrungsaustausch mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erbrachte wichtige Impulse.
Auch diese Bilanz-Veranstaltung zeigte wieder einmal: Stadtwerke können rund um EEN kompetent als Netzwerkträger auftreten, da sie in ihrer Region ja ohnehin bereits meist Ansprechpartner für Energiefragen sind.