Das deutsche Ladenetz könnte bald erheblich dichter werden, speziell in Bezug auf schnelles Laden: Das Bundesverkehrsministerium gab Ende September den Zuschlag für Bau und Betrieb von 8.000 Ultra-Schnellladepunkten. Zehn Unternehmen werden damit gefördert, um an rund 900 Standorten fast 8.000 Ultra-Schnellladepunkte für Elektroautos zu errichten und zu betreiben.
Die folgenden Bieter erhielten einen Zuschlag:
- Allego GmbH
- Baywa Mobility Solutions GmbH
- Eon Drive Infrastructure GmbH
- Eviny Elektrifisering AS
- Fastned Deutschland GmbH & Co. KG
- EWE Go Hochtief Ladepartner GmbH & Co. KG
- Mer Germany GmbH
- Pfalzwerke AG
- Total Energies Marketing Deutschland GmbH
- Via Deutschlandnetz (Vinci Concessions Deutschland GmbH)
Laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing ergänze das Deutschlandnetz „sinnvoll und zielgerichtet die Ausbauaktivitäten der Ladeinfrastruktur-Betreiber. Schnellladen ohne Lücken auf der Lade-Landkarte wird damit zur Realität.“
Das größte Los mit 1.200 Ladepunkten ging an eine E.ON-Tochter. Diese wird an 140 neuen Standorten in Nordwest- und Süddeutschland die Schnelllader errichten. Vorgesehen sind Ladeleistungen von bis zu 400 Kilowatt. Der Aufbau soll bis 2026 abgeschlossen sein und gemeinsam mit Standortpartnern realisiert werden.
Auch die französische Total Energies soll 1.100 Schnellladepunkte mit Ladeleistungen zwischen 50 und 200 Kilowatt realisieren. Die 134 Standorte liegen in Ost-, Mittel- und Westdeutschland und sollen laut einer Unternehmensmitteilung komplett mit Ökostrom beliefert werden.