Mehrere Umweltverbände kritisieren den aktuellen Entwurf zum Wärmeplanungsgesetz. In einer gemeinsamen Positionierung der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Naturschutzbund (Nabu), dem Deutschen Naturschutzring (DNR) sowie dem World Wildlife Fund (WWF) heißt es, der aktuell vorliegende Gesetzentwurf habe „den Anspruch an Klimaschutz verloren“.
Dies liege daran, dass es mehrere Änderungen am ursprünglichen Entwurf gegeben habe. Kritisch sehen die Verbände unter anderem, dass das Gesetz nicht für eine Wärmewende ausreiche, die die Erderwärmung glaubhaft auf 1,5 Grad Celsius begrenzen wolle.
So sei etwa das ursprüngliche Ziel, 2030 mindestens 50 Prozent der Wärme durch erneuerbare Energien zu erzeugen, um 40 Prozent beschnitten worden.
Zudem gebe es zahlreiche Ausnahmeregelungen und Möglichkeiten zur Fristverschiebung für die Kommunen; diese machten das Gesetz ineffektiv.