Wind nun wichtigste Säule im Energiemix

vom 07.03.2024

Windkraft ist seit letztem Jahr die wichtigste Säule der Stromerzeugung in Deutschland. Erstmals wurde damit Kohle auf den zweiten Platz verdrängt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stammten im vergangenen Jahr 139,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Windkraft – ein Anteil von 31 Prozent. Damit hat Windenergie zugleich einen neuen Einspeise-Höchstwert erreicht.

2023 war nach Angaben von DeStatis zudem das erste Jahr, in dem in fast allen Monaten mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus konventionellen Energieträgern eingespeist wurde. So erreichte der Anteil erneuerbarer Energien insgesamt einen Höchstwert von 251,8 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 56 Prozent an der Gesamtmenge.

War Kohle 2022 noch mit einem Anteil von 33,2 Prozent an der eingespeisten Strommenge der wichtigste Energieträger, verwies die Windkraft diese 2023 mit einem Anteil von 26,1 Prozent auf den zweiten Platz.

Dass die Windenergie so deutlich zulegte, lag wohl daran, dass reichlich Wind wehte und die Kapazitäten ausgebaut wurden. Zudem wirkte sich auf die Quoten aus, dass die Gesamtmenge des erzeugten Stroms sank – und zwar um 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.