LNG: Fünftes deutsches Terminal am Start

vom 16.03.2024

Deutschland kommt in Sachen Diversifizierung der Gaslieferung voran. In Stade ging die knapp 300 Meter lange „Energos Force“ vor Anker. Es ist das fünfte von sechs nicht-stationären LNG-Terminals. Künftig sollen hier fünf Milliarden Kubikmeter regasifiziertes LNG ins Netz eingespeist werden.

Der Landrat des federführenden Landkreises Stade, Kai Seefried, sprach von einem „wichtigen Meilenstein zur Versorgungssicherheit und Stabilisierung der Gaspreise in Deutschland und Europa“. 

Neben Stade soll in den kommenden Monaten ein weiteres LNG-Terminal in Wilhelmshaven in Betrieb gehen. Darauf wies ein Sprecher der bundeseigenen Betriebsgesellschaft Deutsche Energy Terminal (DET) hin. Seit gut einem Jahr ist dort bereits eine Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) in Betrieb. Weitere dieser nicht-stationären LNG-Terminals liegen in Brunsbüttel sowie Lubmin vor Anker. Eine weitere FSRU ist in Mukran auf Rügen im Probebetrieb.

Die Importe über deutsche LNG-Terminals sind auf einem Allzeithoch.