Aus den Arbeitskreisen (KW 17/24)

vom 21.04.2024

Als wichtiges Netzwerkelement agieren innerhalb der ASEW mehr als zwei Dutzend thematische Arbeitskreise. Diese befassen sich regelmäßig auch mit Themen, die das gesamte Netzwerk betreffen.

Diesmal im Fokus: der Arbeitskreis LoRaWAN & IoT.

Schwerpunkt der letzten Arbeitskreissitzung war das Thema Wirtschaftlichkeit

Nur ein sehr kleiner Teil der Teilnehmer:innen hat eine klare Aufstellung, welche Kosten für welche Dienstleistung genau anfallen. Der überwiegende Teil hat nur ungefähre Schätzungen dazu.

Die reinen Übertragungskosten haben eine Untergrenze von 50 Cent je Monat und Sensor. Um wirtschaftlich darstellbar zu sein, müssen Preise von mindestens fünf bis sechs Euro je Monat und Sensor aufgerufen werden.

Die Netzinfrastrukturkosten können teilweise über einen Usecase gedeckt werden (je nach IoT-Infrastruktur, Software etc.), bspw. durch die Erfassung von Wärmemengenzählern. 

Ein gewissen unternehmerisches Risiko muss indes natürlich getragen werden, allein deshlab, weil sich nicht alle Kosten in einem Kunden abbilden lassen. Wichtig ist es, eine genaue Kostenstruktur zu erarbeiten sowie Zielgruppen und Dienstleistungen zu definieren.

Größte Kostenfaktoren stellen neben Personal, Lizenzen sowie Infrastruktur und Wartung dar. Die Preise definieren sich letztlich durch den Umfang der Dienstleistung.

Einige Stadtwerke haben es durch gute Kostenplanung geschafft, ihre IoT-Netze mit einer positiven Kostenbilanz zu fahren. Dabei hilft ein Anker-Usecase im eignen Haus und eine klare Kostenaufschlüsselung. Der Service von Stadtwerken in IoT-Produkten wird von Kunden in der Regel als einzigartig gesehen. Ein gewisser Preis sei hierbei damzufolge gerechtfertigt. 

Bei Fragen zu den behandelten Themen oder dem Arbeitskreis wenden Sie sich gerne an Lucas Wiermann.

Arbeitskreis bietet noch Plätze zur Mitarbeit.